21. November 2017

„Deutsche Sprachwelt“ veröffentlicht sieben Thesen zur Kirchensprache

Quelle: idea.de

Foto: http://deutschesprachwelt.de/

Erlangen (idea) – Die deutsche Sprache ist von „Denglisch und Genderei“ bedroht. Statt gegenzusteuern, mischen die Kirchen dabei kräftig mit.

Davon ist die Zeitung „Deutsche Sprachwelt“ (Erlangen) überzeugt. Sie hat deswegen sieben Thesen zur Kirchensprache veröffentlicht. Anlass ist das Reformationsjubiläum. Die vor 500 Jahren verfassten 95 Thesen Martin Luthers (1483–1546) gelten als Auslöser der Reformation.

Wie das Blatt in der ersten These schreibt, vertreibt der Zeitgeist den Heiligen Geist. Gemeinden böten etwa „After-Work-“ oder „GoSpecial-Gottesdienste“ an. Kirchendenglisch sei eine Huldigung an die Mode: „Die sprachliche Verflachung der Kirchensprache steht der Glaubenstiefe entgegen.“

Laut der zweiten These machen „die Zeitgeistlichen“ die Kirche lächerlich. Kirchenfunktionäre sprächen von „Pfarrer*innen“, Spendenden und Mitarbeitenden. Im Programm des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2015 [Weiterlesen]