22. Oktober 2017

Auf der Kanzel keine Parteipolitik betreiben

Quelle: idea.de

Der Fernsehjournalist Peter Hahne. Foto: peter-hahne.de

Lutherstadt Wittenberg (idea) – Pfarrer und Prediger sollten auf der Kanzel keine Parteipolitik betreiben, sondern diese den Politikern überlassen.

Diese Ansicht vertrat der Fernsehjournalist Peter Hahne bei einem Gottesdienst zum Auftakt der Gebetswoche der Deutschen Evangelischen Allianz am 8. Januar in der Stadtkirche von Lutherstadt Wittenberg.

Hahne zufolge scheint es manchen Pfarrern nicht zu reichen, die Erlösungsbotschaft zu verkündigen. Sie mischten sich in die Parteipolitik ein, um sich wichtig zu machen. Hahne: „Da träumt der Brunnenfrosch vom großen Ozean, und merkt nicht, wie mickrig er sich damit macht.“ Aufgabe von Christen sei es aber, für Jesus Christus und seine Suche nach den Verlorenen Partei zu ergreifen. Hahne: „Unsere Partei heißt Jesus.“ Wenn die Kirche Politik mache, verliere sie an Glaubwürdigkeit, Einheit und Strahlkraft. Evangelikale Christen und die Evangelische Allianz sollten gewarnt sein, so Hahne.

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