23. Juli 2017

Viele Kirchen im Westen schämen sich des Kreuzes

Quelle: idea.de

Der ungarische Bischof Tamás Fabiny. Foto: Youtube

Der ungarische Bischof Tamás Fabiny. Foto: Youtube

Magdeburg (idea) – Viele Kirchen in Westeuropa scheinen sich für das Kreuz und die biblisch-christlichen Werte zu schämen.

Diesen Eindruck hat einer der Vizepräsidenten des Lutherischen Weltbunds (LWB), der ungarische Bischof Tamás Fabiny (Budapest).

Wie er am 4. November vor der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Magdeburg sagte, wird in vielen Kirchen weder von Sünde, noch vom Gericht oder vom Kreuz gesprochen. Man scheue sich, Andersgläubige missionieren zu wollen und verstecke christliche Symbole, um die Gefühle Außenstehender nicht zu verletzen.

Eine solche falsch verstandene Neutralität mache aber gesichtslos und bewirke die Trennung von den europäischen Wurzeln. Fabiny: „Die Kirchen haben sich von der Radikalität der Lehre Jesu gelöst.“ Das gelte teilweise allerdings auch für die Kirchen in Osteuropa. So werde Religion dort missbraucht, um Politik zu machen. [Weiterlesen]