17. Dezember 2017

Seit 1953 sind 200.000 Christen spurlos verschwunden

Quelle: idea.de

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New York/Pjöngjang (idea) – In Nordkorea sind seit 1953 mindestens 200.000 Christen spurlos verschwunden.

Diese Zahl nennt der Autor eines Beitrags mit dem Titel „Nordkoreas Krieg gegen das Christentum“ in der Online-Ausgabe des renommierten Forbes-Magazins (New York).

Er beruft sich dabei auf Angaben des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Wie es in dem Bericht heißt, gilt Nordkorea als das religionsfeindlichste Land der Welt. Nur fünf Kirchen gebe es – drei protestantische, eine römisch-katholische sowie eine russisch-orthodoxe. Sie alle befänden sich in der Hauptstadt Pjöngjang.

Die Verbreitung der christlichen Botschaft außerhalb dieser staatlich kontrollierten Kirchengebäude sei strengstens verboten. Der Diktator Kim Jong-un lasse sich als gottähnlichen Führer verehren. Christen gelten als Staatsfeinde, weil sie Gott anbeten und nicht die Herrscher-Dynastie. Menschenrechtlern zufolge [Weiterlesen]