23. Juli 2017

CSU verabschiedet Leitantrag zum „Politischen Islam“

Quelle: idea.de

Foto: csu.de

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München (idea) – Die CSU hat auf ihrem Parteitag in München (4. bis 5. November) den Leitantrag „Politischer Islam“ beschlossen.

Darin fordert sie unter anderem eine Überprüfung von Imamen. Es müsse bekannt sein, wer in deutschen Moscheen predige und welche Ideologien dort vermittelt würden. Auch der Lehrinhalt islamischer Bildungseinrichtungen sollte stärker kontrolliert werden. Burka und Niqab müssten, „wo immer dies rechtlich möglich ist“, verboten werden.

Die CSU spricht sich in dem Papier ferner für ein Islamgesetz aus. Dadurch wolle man den Einfluss aus dem Ausland auf die islamischen Gemeinden in Deutschland verringern. Die Partei lehnt zudem gesonderte Badezeiten für Muslime in öffentlichen Schwimmbädern ab. Muslimische Mädchen sollten am Schwimmunterricht teilnehmen. Die CSU findet es auch „nicht richtig“, wenn junge Mädchen bereits in der Grundschule Kopftuch tragen müssen. [Weiterlesen]