25. September 2017

Wenn Asylheime zu „Schulen der Diskriminierung“ werden

Quelle: idea.de

Der Leiter des Kulturressorts beim Monatsmagazin „Cicero“, Alexander Kissler. Foto: facebook

Der Leiter des Kulturressorts beim Monatsmagazin „Cicero“, Alexander Kissler. Foto: facebook

Berlin (idea) – Offenbar verkommen immer mehr Asylbewerberunterkünfte in Deutschland zu „Schulen der Diskriminierung“ und „Laboratorien der Gewalt“.

Diese Ansicht vertritt der Leiter des Kulturressorts beim Monatsmagazin „Cicero“, Alexander Kissler (Berlin).

Hintergrund sind Berichte darüber, dass Christen in vielen Einrichtungen von muslimischen Asylbewerbern bedroht und angegriffen werden. Auch hätten sich einige jüngst verhaftete mutmaßliche Islamisten erst in deutschen Asylbewerberheimen die „Kunst des Bombenbauens“ beigebracht. Kissler: „Mehr und mehr verhärtet sich der Eindruck, unter deutschen Dächern gediehen extraterritoriale Zonen. Auf dem Gebiet der Bundesrepublik zögen jene brachialen Sitten ein, gegen die alle Aufklärung hier wie dort revoltiert.“

Der Publizist sieht dafür drei mögliche Gründe. Zunächst sei da die riesige Zahl derer, die in Deutschland Aufnahme begehrten. Für die Behörden sei daher vielfach nicht mehr drin als ein oberflächlicher Blick: „Verfolgt ist, wer sich verfolgt nennt; Syrer, wer es behauptet.“ Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden allein im Juli 74.454 Asylanträge gestellt [Weiterlesen]