22. November 2017

DEA: Verfolgte Christen müssen geschützt werden

Hartmut Steeb. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Hartmut Steeb. Foto: Thomas Schneider/agwelt

(TS) Wie die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) in einer heute veröffentlichten Pressemeldung bekannt gibt, stellt sie sich „hinter die Grundaussagen der ersten umfassenden Studie zum Thema der Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen, die am 9. Mai in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.“

Die darin von Open Doors und anderen Menschenrechtsorganisationen veröffentlichten Zahlen und Fakten widersprächen der These, „Bedrängungen und Bedrohungen von Christen in Flüchtlingsheimen wären nur bedauerliche Einzelfälle“.

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, fordert: „Opferschutz, präventiv und nach Verletzungen, muss absoluten Vorrang haben“. Seiner Ansicht nach helfe es nicht, „wenn Kirchenleiter und Politiker nun immer noch nur wiederholen, dass man die getrennte Unterbringung aus grundsätzlichen Gründen ablehne“. Es müsse der „höchst mögliche und wirksame Schutz vor Gewalttaten geleistet werden“.

Es sei „Zeit zum Handeln“ sagte Steeb, der derzeit auch den Arbeitskreis Religionsfreiheit, Menschenrechte, Einsatz für Verfolgte Christen leitet, den die Deutsche Evangelische Allianz seit dem Jahr 2000 eingerichtet hat.