13. Dezember 2017

Christliche Flüchtlinge bevorzugt aufnehmen!

Quelle: idea.de

Der frühere bayerische Ministerpräsident und langjährige Innenminister Günther Beckstein sagte, er halte es für falsch, dass Deutschland Muslime ebenso bereitwillig aufnehme wie Christen. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Der frühere bayerische Ministerpräsident und langjährige Innenminister Günther Beckstein sagte, er halte es für falsch, dass Deutschland Muslime ebenso bereitwillig aufnehme wie Christen. Foto: Thomas Schneider/agwelt

München (idea) – Deutschland sollte verfolgte Christen aus dem Mittleren Osten bevorzugt als Flüchtlinge aufnehmen.

Dafür haben sich Experten aus Politik, Kirche, Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen bei einer Fachtagung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung am 29. Juli in München ausgesprochen.

Der frühere bayerische Ministerpräsident und langjährige Innenminister Günther Beckstein (Nürnberg) sagte vor den rund 30 Teilnehmern, er halte es für falsch, dass Deutschland Muslime ebenso bereitwillig aufnehme wie Christen. Die Fachleute wiesen auf die besonders verzweifelte Lage der von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) aus dem Nordirak und Syrien vertriebenen Christen hin.

Im Unterschied zu jenen Muslimen, die ebenfalls fliehen mussten, fänden sie weder in Syrien noch in der Türkei eine sichere Zuflucht. Denn auch in den dortigen Lagern gäben oft radikale Muslime den Ton an. Beckstein schätzt die Lage der Christen als katastrophal ein. Der Westen müsse ihnen entschlossen helfen. Allerdings [Weiterlesen]