22. September 2017

Theologen kritisieren biblischen Fundamentalismus

Quelle: idea.de

Prof. Wilhelm Eppler nannte auf dem Kirchentag in Stuttgart den Bibel-Fundamentalismus „ein Krisensymptom unserer Zeit“. Foto: CVJM

Prof. Wilhelm Eppler nannte auf dem Kirchentag in Stuttgart den Bibel-Fundamentalismus „ein Krisensymptom unserer Zeit“. Foto: CVJM

Stuttgart (idea) – Gegen einen biblischen Fundamentalismus haben sich Theologen auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart gewandt. Prof. Wilhelm Eppler (Kassel) nannte den Bibel-Fundamentalismus „ein Krisensymptom unserer Zeit“. Er gewinne an Zulauf, weil Gewissheiten ans Ende gekommen und Fundamente zerbrochen seien.

Statt „Je mehr Moderne, desto weniger Religion“ gelte „Je mehr Moderne, desto mehr Fundamentalismus“. Eppler zufolge weist Fundamentalismus drei Merkmale auf: 1. Heilige Texte brauchen keine Interpretation, sie müssen nur umgesetzt werden. 2. Anderes Denken und Glauben darf es nicht geben. 3. Der Dialog wird verweigert. [Weiterlesen]