18. Oktober 2017

Die Christenverfolgung hat sich 2014 verschärft

Quelle: idea.de

Karte Weltverfolgungsindex 2014. Foto: opendoors.de

Karte Weltverfolgungsindex 2014. Foto: opendoors.de

Santa Ana/Kelkheim (idea) – 2014 haben sowohl die Schärfe als auch die geografische Ausbreitung der Christenverfolgung zugenommen.

Zu diesem Ergebnis kommt das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors (Santa Ana/US-Bundesstaat Kalifornien). Es veröffentlichte am 7. Januar den Weltverfolgungsindex 2015.

Darin dokumentiert das Werk die Einschränkung der Religionsfreiheit in aller Welt und listet 50 Länder auf, in denen Christen am stärksten benachteiligt bzw. unterdrückt werden. Rund 100 Millionen Menschen seien betroffen. Damit seien die Christen die am stärksten verfolgte Glaubensgemeinschaft.

Am schlimmsten leiden sie demnach im kommunistisch regierten Nordkorea, das seit 2002 die unrühmliche Spitzenposition auf dem Index einnimmt. Von den geschätzten 200.000 bis 400.000 Untergrundchristen befinden sich laut Open Doors bis zu 70.000 als „Feinde des Regimes“ in Arbeitslagern, wo sie besonders grausamer Folter und Schwerstarbeit ausgesetzt seien. [Weiterlesen]