11. Dezember 2017

Initiative „Besorgte Eltern“ ruft zur nächsten Demonstration

Foto: Thomas Schneider

Foto: Thomas Schneider

(TS) Die Initiative „Besorgte Eltern“ ruft für den 1. März 2014 zur zweiten Demonstration gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg auf.

In einer Pressemitteilung der Initiative heißt es: „Nachdem unsere erste Kundgebung mit ca. 800 Teilnehmern und nur 5 Tagen Planungszeit sehr erfolgreich war, protestieren wir weiter.“

„Massive Zwangsindoktrination“

Die baden-württembergische Landesregierung hatte sich zu den Protesten, die insbesondere von einer Petition mit dem Titel „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ ausgelöst wurde, bislang nicht öffentlich geäußert.

Die Forderung der Bürgerinitiative ist die Überarbeitung des Bildungsplanes, weil dem Thema „sexuelle Vielfalt“ zu viel Raum gegeben werde. Man empfinde es als „massive Zwangsindoktrination, wenn den Kindern bereits in der Grundschule „die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen” nahegelegt werden.“

Weiterhin finde man es „falsch, wenn unsere Kinder die klassische Familie nur noch als eine von vielen Familienformen kennenlernen.“ Aufklärung solle wieder „Elternsache“ werden, so die Gegner des Bildungsplanes.

Die Initiatoren der Demonstration fordern außerdem dazu auf, gegen die Haftstrafen zu protestieren, die gegen besorgte Eltern verhängt worden seien.