21. August 2017

Islamische Länder missachten Religionsfreiheit am häufigsten

Quelle: idea.de

Statue Kim Il Sung in Pjöngjang Nordkorea. Foto: Torsten Weidemann/pixelio.de

Statue Kim Il Sung in Pjöngjang Nordkorea. Foto: Torsten Weidemann/pixelio.de

Washington (idea) – Zehn der 15 Staaten, in denen die Religionsfreiheit weltweit am stärksten missachtet wird, sind Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Zu diesem Ergebnis kommt die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit in ihrem Jahresbericht für 2013. Die intolerantesten Länder sind demnach derzeit Ägypten, Burma, China, Eritrea, Iran, Irak, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam.

In Ägypten beispielsweise habe es die Regierung versäumt, die koptischen Christen vor Übergriffen zu schützen, so die Kommission. Obwohl sie zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachten, würden Kopten verfolgt, eingesperrt oder gar getötet.

Nicht besser sei die Lage im Iran für religiöse Minderheiten wie Christen, Bahai oder Sufis. Dort hätten Drohungen, Übergriffe und Inhaftierungen in den vergangenen Monaten zugenommen.

In Pakistan und Nigeria sorgten Extremisten für eine Welle der Gewalt „in noch nie dagewesenem Ausmaß“, die langfristig sogar die Stabilität der beiden Länder bedrohe.

Das Land, das die Religionsfreiheit weltweit am meisten unterdrückt, bleibt dem Bericht zufolge aber das kommunistische Nordkorea, wo Bürger wegen „illegaler religiöser Aktivität“ in Arbeitslager gesperrt würden. [Weiterlesen]