21. November 2017

Ermutigung zu Familie und Kindern – kontra „Emanzipation“

Almut Rosebrock - Foto: freiewelt.net

Almut Rosebrock – Foto: freiewelt.net

Von Almut Rosebrock

Das Unverständnis und die Verächtlichkeit, mit der Politikerinnen und Personen des öffentlichen Lebens Frauen begegnen, die liebend, ganzheitlich und verantwortlich Kinder in diese komplexe Welt hineinführen, die es bereits tun oder dafür in Frage kämen, schockiert mich.

Frauen gebären nun mal die Kinder – und sind dadurch in tieferer Verbundenheit mit ihnen als Männer.

Allerorten klagt man über die „demographische Katastrophe“

Allerorten klagt man über die „demographische Katastrophe“. Es ist der tiefste Lebenssinn, das Leben – und die daran gewonnene Freude im Miteinander, an Fähigkeiten, an Werten und Traditionen – weiterzugeben an die kommenden Generationen. Junge Menschen, die eigenen Kinder fit zu machen für die Herausforderungen, die auf sie warten mögen, sich von ihrer Kreativität, ihrer Lebensfreude, ihrer Kraft, ihren Ideen anstecken und bereichern zu lassen.

Mütter und Väter, die verantwortlich, liebevoll und unter Aufbietung all ihrer Möglichkeiten Gegenwart und Zukunft gemeinsam mit ihren Kindern gestalten, verdienen Respekt und Unterstützung, nicht Häme und Abwertung!

Die zentralen Werte des Lebens…

Die zentralen Werte des Lebens sind für mich – selbst Frau und Mutter – Freiheit und Selbstbestimmung. Nicht Gängelung durch Politik und Politiker/innen, die meinen, Menschen „vorschreiben“ zu müssen, wie man zu leben habe.

Ich weiß um den Wert meiner Arbeit in der Familie. Es gibt nichts Wichtigeres und Verantwortliches, als mit wachen Augen für die Gegenwart das gemeinsame Leben zu gestalten, vielfältige aktuelle Herausforderungen anzugehen, zu einer sinnvollen, sparsamen und bewussten Lebensweise zu finden. Und das im nie konfliktfreien aber achtungsvollen Miteinander zu tun. Eine Arbeit, die sich über Jahrzehnte hinzieht – und die (womöglich) später mit Enkelkindern und einem wachsenden Stammbaum „belohnt“ wird.

Die Familie ist „mobbingfreier“ Schutzraum

Emanzipation? Ja, klar! Arbeit, die von Herzen getan wird, ist etwas Wert. Das „Ansehen“ der Gesellschaft oder das Gehalt entscheiden NICHT über den Wert eines Menschen!

Die Familie ist „mobbingfreier“ Raum und Schutzraum, nach dessen Geborgenheit sich jeder sehnt. Ihn zu gestalten, ihn zum Leben, zum Schwingen und Klingen zu bringen, belebt die Lebensgeister – und ist Tag für Tag neu Herausforderung, die Mut, Gottvertrauen und Hoffnung für die Zukunft fordert.

[Almut Rosebrock, Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de]