22. Juli 2017

Ausländer in Hamburg überdurchschnittlich kriminell

Quelle: jungefreiheit.de

Dennis Gladiator MdHB Foto: dennis-gladiator.de

HAMBURG. Ausländer sind in Hamburg laut dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dennis Gladiator, überdurchschnittlich häufig kriminell. Das ist das Ergebnis von zwölf Kleinen Anfragen, die Gladiator an die Hamburger Innenverwaltung gestellt hat. Demnach wurden 2016 von Januar bis Dezember 71.271 Tatverdächtige ermittelt, von denen 30.741 Ausländer waren. Dies entspricht einem Anteil von 43 Prozent, obwohl der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung nur 14,3 Prozent beträgt.

Von den ausländischen Tatverdächtigen waren wiederum 6.797 Asylbewerber und Flüchtlinge. Damit stellen sie 9,5 Prozent aller Tatverdächtigen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung macht in Hamburg dagegen 2,8 Prozent aus. Allerdings sind nur 60 Prozent der tatverdächtigen Asylbewerber und Flüchtlinge in Hamburg gemeldet. 40 Prozent scheinen zur Begehung der Straftaten in die Stadt einzureisen.

Hohe Beteiligung an Sexualdelikten

Nach Angaben der Polizei sollen Flüchtlinge und Asylsuchende überdurchschnittlich hoch an Sexualdelikten beteiligt sein, berichtet das Hamburger Abendblatt. So läge ihr Anteil an Vergewaltigungen bei 15 Prozent, an Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bei sieben Prozent und an Beleidigungen auf sexueller Basis (sogenannte Grapschdelikte) bei 15,37 Prozent.

Auch in weiteren Deliktsfeldern sind Asylbewerber und Flüchtlinge als Tatverdächtige überdurchschnittlich häufig vertreten: Gewaltkriminalität 13 Prozent, Rauschgiftkriminalität 12,42 Prozent, Diebstahl 12,1 Prozent und Körperverletzungen 11,06 Prozent. Mittlerweile hat der Hamburger Senat hat eine neue Einheit zur Rückführung straffälliger abgelehnter Ausländer gebildet, berichtet das Abendblatt. (mec)