17. Oktober 2017

Journalisten uneins in Beurteilung der Kirchen

Quelle: idea.de

Matthias Matussek, Foto: facebook.com/matthias.matussek

Matthias Matussek, Foto: facebook.com/matthias.matussek

Berlin (idea) – Das Verhalten der Kirchen gegenüber der islamkritischen Pegida-Bewegung (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) wird von Journalisten unterschiedlich beurteilt.

Der Publizist Matthias Matussek kritisiert eine „feige Haltung zur islamischen Herausforderung“. Das Abschalten der Beleuchtung des Kölner Doms am 5. Januar aus Protest gegen eine Pegida-Demonstration sei „bodenlos“ gewesen, befindet der Katholik Matussek in einem Streitgespräch mit der evangelischen Redakteurin Claudia Becker in der Zeitung „Welt am Sonntag“ (Berlin).

Er bekräftigt die Aussage des Reformators Martin Luther (1483-1546), dass der Islam eine Bedrohung für das christliche Abendland darstelle. Allerdings sei das europäische Christentum am Einschlafen. Dabei hätte es heute vieles zu sagen: „Es ist ein Aufruf zur Liebe. Aber auch zum aufrechten Gang, zur Würde des Menschen. Der Islam ist da einfacher: Er steinigt oder tötet die Feinde.“ In den Medien komme [Weiterlesen]