25. April 2018

Taliban ermorden christlichen Entwicklungshelfer

Quelle: idea.de

Kabul. Foto:  F.M./pixelio.de

Kabul. Foto: F.M./pixelio.de

Kabul (idea) – In Afghanistan sind ein christlicher Entwicklungshelfer aus Südafrika und seine beiden Kinder bei einem Anschlag der Taliban getötet worden.

Bei den Opfern handelt es sich um den 46-jährigen Werner Groenewald, seinen Sohn Jean-Pierre (17) und seine Tochter Rode (15). Am 29. November hatten in Kabul drei Selbstmordattentäter das Gebäude der Entwicklungsorganisation „Partnership in Academics and Development“ (PAD) mit Hauptsitz in Redlands (US-Bundesstaat Kalifornien) gestürmt, für die Groenewald seit 2003 tätig war. Afghanische Sicherheitskräfte lieferten sich ein dreistündiges Feuergefecht mit den radikal-islamischen Terroristen, bei dem die Angreifer getötet wurden. Groenewalds Ehefrau Hannelie, eine Ärztin, befand sich zur Tatzeit in einem Krankenhaus außerhalb des zweistöckigen Gebäudes, das völlig zerstört wurde.

Der Polizeichef von Kabul, Zahir Zahir, trat nach dem Anschlag zurück. Wie Taliban-Sprecher Zabiullah Mujahid mitteilte, galt der Angriff dem Zentrum einer „geheimen christlichen Missionsorganisation“. Die Entwicklungsorganisation PAD betonte, dass die Familie Groenewald nicht missioniert, sondern rein humanitäre Arbeit geleistet habe, vor allem in [Weiterlesen]