11. Dezember 2017

Warum bleibt die Kirche angesichts des IS-Terrors so passiv?

Quelle: idea.de

Peter Hahne. Foto: peterhahne.zdf.de

Peter Hahne. Foto: peterhahne.zdf.de

Berlin (idea) – Kritik an der Passivität der Kirchen in Deutschland angesichts der Ereignisse in Syrien und im Nordirak haben am 31. August Gäste der Sendung „Peter Hahne“ geübt. Sie stand unter dem Thema „Flüchtlingselend im Irak – Helfen jetzt nur noch Waffen?“.

Moderator Peter Hahne zitierte eingangs den Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, wonach die Krise in Syrien und im Irak zum größten humanitären Notfall unserer Zeit geworden ist. Derzeit seien die Hälfte des gesamten syrischen Volkes und rund 430.000 Jesiden auf der Flucht.

Nach Worten des Diplominformatikers und syrisch-orthodoxen Christen Namroud Yahkup (Aschaffenburg) verbrennt unter dem Wüten der islamistischen Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gerade die Wiege des Christentums. Erstmals in der Geschichte des Irak höre man dort kein Glockenläuten mehr. Aber die Evangelische Kirche in Deutschland habe andere Prioritäten: „Sie redet lieber über Hilfe zum Selbstmord als über ihre Geschwister.“ Nach Yahkups Worten haben die IS-Terroristen jede Hemmung abgelegt. Sie stellten Andersgläubige vor die Wahl, zum Islam zu konvertieren oder getötet zu werden. Christen würden mit einem „N“ für „Nazarener“ gekennzeichnet. Jahrhundertealte kirchliche Manuskripte mit [Weiterlesen]