24. September 2017

Nicht politisch korrekt, aber richtig

Quelle: factum

der tschechische Präsident Milos Zeman. Foto: facebook.com/prezidentcr

der tschechische Präsident Milos Zeman. Foto: facebook.com/prezidentcr

Mit deutlichen Worten hat der tschechische Präsident Milos Zeman den islamischen Antisemitismus verurteilt, der hinter dem Angriff auf das jüdische Museum in Brüssel steht.

(6. August 2014/fa.) – Dem Nachrichtenportal «Nachrichten aus Israel» zufolge sagte Milos Zeman: «Die einzige Unabhängigkeitsfeier eines Staates, die ich nie auslasse, ist die Feier der israelischen Unabhängigkeit. Es gibt noch viele andere Staaten, mit denen wir die gleichen Werte teilen, aber niemand droht diese Länder von der Weltkarte zu entfernen oder schiesst mit Raketen.»

Es sei notwendig, den Feind der menschlichen Zivilisation beim Namen zu nennen, sagte Zeman, «es ist der internationale Terrorismus, gepaart mit religiösem Fundamentalismus und religiöser Intoleranz». Es gebe zwar den Begriff der «politischen Korrektheit», «aber ich halte ihn für ein beschönigendes Wort für ‹politische Feigheit› und ich weigere mich, feige zu sein».

«Wollen wir uns wirklich vormachen, dass es nur eine kleine Gruppe Extremisten sind? Können wir wirklich so politisch korrekt sein und darauf bestehen, dass nur eine ganz kleine Anzahl von Extremisten für die Taten verantwortlich sind?» Das Gegenteil sei wahr: «Ich glaube, dass Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus von der gleichen Ideologie stammen, auf der diese fanatischen Gruppen aufgebaut sind.»

Tschechien habe Freunde in der Welt, denen Tschechien seine Solidarität versichere. Milos Zeman: «Aber die meisten dieser Freunde stehen nicht unter einer Vernichtungsdrohung und Solidarität mit ihnen kostet uns nichts. Wahre Solidarität ist Solidarität mit einem Freund, der in Not und Gefahr ist, und ich bin hier für Israel.»