13. Dezember 2017

Die Medien brauchen Kontrolle

Quelle: idea.de

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

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Stuttgart (idea) – Scharfe Kritik an den Medien übt der frühere Bundestagspräsident Philipp Jenninger (Stuttgart). Sie seien zur stärksten Macht im Land geworden, unterlägen aber keiner demokratischen Kontrolle. Sie handelten bisweilen „ohne Rücksicht auf Wahrheit und Würde der Menschen“, sagte der 81-jährige CDU-Politiker in einem Interview mit dem Arbeitskreis Christlicher Publizisten (ACP).

Er sah sich selbst durch teilweise verkürzte und verfälschende Medienberichte nach seiner Bundestagsrede zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht im Jahr 1988 zum Rücktritt gezwungen. Wie er jetzt sagte, wünscht er sich „eine durchgreifende Kontrollinstanz, und zwar ohne Einschränkung der Meinungsfreiheit“. Derzeit könnten die Medien „schalten und walten, wie sie wollen“. [Weiterlesen]