19. Oktober 2017

Wenn Mission das Leben kostet

Quelle: idea.de

In rund 50 Staaten ist die Todesstrafe im Strafgesetzbuch verankert. Foto:  Bredehorn.J/pixelio.de

In rund 50 Staaten ist die Todesstrafe im Strafgesetzbuch verankert. Foto: Bredehorn.J/pixelio.de

Frankfurt am Main (idea) – Mord, Menschenhandel und Landesverrat sind einige der Verbrechen, die in manchen Staaten mit der Todesstrafe geahndet werden.

Aber auch Religionswechsel, Missionierung und Beleidigung des Islam können zur Hinrichtung führen. Darauf machen Menschenrechtler anlässlich des Welttags gegen die Todesstrafe am 10. Oktober aufmerksam. Hauptsächlich betroffen sind Christen in islamischen Ländern.

Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main werden religiös begründete Todesurteile jedoch nur selten vollstreckt. Die Betroffenen würden meist nach mehreren Jahren zu einer langen Haftstrafe „begnadigt“ oder freigelassen. Sie müssten dann aber ihre Heimat verlassen, um nicht von religiösen Fanatikern umgebracht zu werden. [Weiterlesen]