25. Mai 2018

Ratsmitglied hatte „von Anfang an Bedenken“

Quelle: idea.de

Foto: Bernd Sterzl/pixelio.de

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Berlin (idea) – Eine heftige Debatte ist um das neue Familienpapier der EKD entbrannt. Auch in ihrem Leitungsgremium, dem Rat, ist es nicht unumstritten.

In der am 19. Juni veröffentlichten Orientierungshilfe wird ein erweitertes Familienbild vertreten, das vielfältige Lebensformen – zum Beispiel gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern – einschließt.

Die stellvertretende Vorsitzende der Kommission, die das Papier im Auftrag des Rates der EKD erarbeitet hat, die Soziologin Prof. Ute Gerhard (Frankfurt am Main), spricht von einem „Kurswechsel“. Die Schrift orientiere sich am „neuen Leitbild einer partnerschaftlichen, an Gerechtigkeit orientierten Familie, das eine Vielfalt unterschiedlicher Formen des privaten Lebens zulässt“. Während die evangelikale Bewegung und die römisch-katholische Kirche Kritik an dem Papier üben, stößt es in der Politik weithin auf ein positives Echo. [Weiterlesen]