25. Februar 2018

DDR-Unrecht vergeben und vergessen?

Quelle: idea.de

v.l. Pastor Uwe Holmer, Moderator Peter Hahne und die Journalistin Edda Schönherz. Screenshot: ZDF

v.l. Pastor Uwe Holmer, Moderator Peter Hahne und die Journalistin Edda Schönherz. Screenshot: ZDF

Berlin (idea) – Sollte man das DDR-Unrecht einfach vergeben und vergessen? Darüber diskutierten in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ am 16. Juni der Pastor und frühere Leiter der Diakonischen Anstalten Lobetal, Uwe Holmer (Serrahn), und die Journalistin Edda Schönherz (Berlin).

Anlass war der bevorstehende 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR. Damals war es im ganzen Land zu Demonstrationen gekommen nachdem die SED in ihrem Programm die Wiedervereinigung Deutschlands ausgeschlossen und einen beschleunigten Kurs beim Aufbau des Sozialismus beschlossen hatte. Damit verbunden war unter anderem eine Erhöhung der Arbeitsnorm bei gleichbleibenden Lohnzahlungen. Der Aufstand wurde schließlich von den sowjetischen Besatzungstruppen gewaltsam niedergeschlagen. In der Bundesrepublik Deutschland war der 17. Juni von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ Nationalfeiertag. [Weiterlesen]