20. August 2017

Kein Ansehen der Person vor Gott

Quelle: factum.de

Foto: Lupo/pixelio.de

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Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. Es ist für Christen eine grosse Herausforderung, den Gedanken Gottes zu folgen, Menschen nicht nach Äusserem zu bewerten.

(15. Mai 2013/cn.) – Im Artikel 3 aus dem Grundgesetz heisst es: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» Dieser Grundsatz findet sich schon in der Bibel. Als Gott die Rechtsprechung für sein auserwähltes Volk Israel ordnet, legt er fest, dass kein Mensch von vorneherein anders behandelt werden solle und dass ein Richter keine Geschenke annehmen soll (5. Mose 16,19). Die Realität in unserer Gesellschaft sieht häufig anders aus. Menschen werden – wenn auch nicht offiziell – nach ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihrem Geldbeutel beurteilt. Immer neue Bestechungsskandale sprechen ihre eigene Sprache. Was im Recht zwar grundlegend festgelegt ist, wird in der Praxis häufig nicht umgesetzt.

Neben dem Recht kennt bei Gott auch die Gnade kein Ansehen der Person. Während die ersten Christen in der Apostelgeschichte zunächst Zweifel hatten, ob auch Nichtjuden errettet werden können, ruft Petrus bei der ­Bekehrung des Hauptmann Kornelius erstaunt aus: «In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern in jeder Nation ist, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm» (Apg. 10,34–35). Geht es um die Errettung aus Gnade, so spielt bei Gott Herkunft, Hautfarbe oder Geldbeutel keine Rolle. So ist zu verstehen, dass an mehreren Stellen im Neuen Testament gesagt wird: «Da ist weder Grieche noch Jude, Beschneidung noch ­Unbeschnittensein, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen» (Kol. 3,11; 1. Kor 12,13; Gal. 3,28).

Gottes Gerechtigkeit betreffend sind alle Menschen unter der gleichen Beurteilung, sei es im Gericht oder bezüglich der Gnade.

Diesen Grundsatz umzusetzen, ist eine bedeutende Aufgabe für die ­Gemeinde Gottes …

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