21. Oktober 2017

Wie realistisch sind TV-Produktionen über Pfarrer?

Quelle: idea.de

Peter Hahne - Foto: peter-hahne.de

Peter Hahne – Foto: peter-hahne.de

Berlin (idea) – Wenige Filme sehen Zuschauer so gern wie solche, in denen Nonnen oder Pfarrer mitspielen. Das geht regelmäßig aus den Einschaltquoten hervor. Doch wie realistisch werden die Geistlichen in den TV-Produktionen dargestellt?

Um diese Frage ging es in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ am 14. April. Anlass ist der Spielfilm „Die Pastorin“ mit Schauspielerin Christine Neubauer, der heute Abend ausgestrahlt wird.

Wie Frau Neubauer in der Sendung sagte, hat ihr der Dreh viel Freude gemacht, weil der Film nahe am Leben sei und keine typischen Fernsehantworten gebe. Nach Ansicht der Pastorin der hannoverschen Landeskirche, Luitgardis Parasie (Langenholtensen bei Northeim), die ebenfalls bei Hahne zu Gast war, stellt der Film allerdings lediglich 20 Prozent der Wirklichkeit des Dienstes eines evangelischen Pfarrers dar. Einiges sei hinzugedichtet worden, wie etwa die Haushälterin, die der Pastorin rund um die Uhr zur Verfügung steht. Anderes habe gefehlt. So habe sie vor allem die Auferstehungshoffnung vermisst, sagte Parasie. Diese sei nicht ausreichend vermittelt worden. Dabei sei es doch das Hauptziel des Pfarrberufes, Menschen Gott nahezubringen. [Weiterlesen]