17. Oktober 2017

Bei der Gottesfrage hört die Toleranz auf

Quelle: idea.de

Foto: Geistliches Rüstzentrum Krelingen

Foto: Geistliches Rüstzentrum Krelingen

Osnabrück/Krelingen (idea) – Toleranz sollten Christen gegenüber Menschen und Meinungen üben, aber in der Wahrheits- und Gottesfrage kann es keine Toleranz geben. Diese Meinung vertritt der Leiter der Ahldener Bruderschaft, Pastor Burghard Affeld (Osnabrück), im Informationsbrief des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen bei Walsrode. Anlass ist das Themenjahr „Reformation und Toleranz“, das die EKD für 2013 auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 ausgerufen hat. Wie Affeld schreibt, sei jeder Mensch zu tolerieren, unabhängig von Rasse, Glaube und Geschlecht. Christen sollten zudem in jedem Menschen ein von Gott geliebtes Geschöpf sehen: „In Liebe und Wahrheit sollten wir den Menschen begegnen, auch unseren Feinden.“ Dazu gehöre auch, ihre unterschiedlichen Meinungen zu dulden, ohne in jedem Fall zuzustimmen. Christen sollten Vorbilder für eine friedliche und doch engagierte Streitkultur sein. [Weiterlesen]