21. November 2017

Gemeinsam durchs Tränental

Quelle: ethos online

Quelle: www.ethos.ch

Quelle: www.ethos.ch

von Roswitha Wurm

Der Verlust eines geliebten und vertrauten Menschen ist für die Zurückbleibenden immer schmerzvoll. Oftmals ist der erste Kontakt eines Kindes mit dem Tod das Sterben eines Grosselternteils. Dies ist zunächst in erster Linie für die Eltern des Kindes ein sehr grosser Schmerz, da einer von diesen ja Mutter oder Vater verloren hat. In solch einer Situation ist viel Kraft, aber auch Weisheit von den selber so betrübten Eltern vonnöten, um das Kind in geeigneter und hilfreicher Weise zu begleiten.

Trauer zulassen

Gottes Wort schweigt nicht darüber, dass der Tod ein mächtiger Feind des Menschen ist. Er begrenzt in deutlicher Weise unser irdisches Leben und auch das unserer geliebten Mitmenschen. Das tut weh und das darf auch gezeigt werden.

Eltern, die ihre Trauer vor dem Kind verbergen und meinen, eine unnatürliche Fröhlichkeit an den Tag legen zu müssen, wenn sie gerade vom Tod eines nahestehenden Menschen erfahren haben, vermitteln dem Kind: Zeige niemals deine Gefühle. Lächle, wenn du traurig bist – solange bis du deinen Schmerz nicht mehr spürst.

Genau dies möchte aber niemand ernsthaft seinen Kindern vermitteln. Besser ist es, mit dem Kind um den Verlust zu weinen und diesen auch zu artikulieren: «Ich vermisse Oma sehr!» «Gerne hätte ich Opa noch länger bei uns gehabt!»

Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 11/2012.