21. Oktober 2017

Thüringische Ministerpräsidentin würdigt Evangelische Allianz

Quelle: ead.de

Der Leiter des Allianzhauses, Thomas Günzel (l.), zeigt der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), die Zentrale der Deutschen Evangelischen Allianz. Foto: PR

Der Leiter des Allianzhauses, Thomas Günzel (l.), zeigt der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), die Zentrale der Deutschen Evangelischen Allianz. Foto: PR

Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (Foto, rechts) hat am 7. September die Zentrale der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg besucht. Dabei würdigte sie das Allianzhaus als einen „Ort der Hoffnung und Stärkung“. Sie sei „sehr froh“, dass die Allianz nach der Wiedervereinigung Bad Blankenburg wieder zu ihrem Hauptsitz gemacht habe. Dies sei ein Glücksfall für den Freistaat.

Bad Blankenburg (idea) – Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat am 7. September die Zentrale der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg besucht. Dabei würdigte sie das Allianzhaus als einen „Ort der Hoffnung und Stärkung“. Dort findet jedes Jahr die Hauptkonferenz der Allianz statt, an der jeweils bis zu 3.000 Christen teilnehmen; zu DDR-Zeiten waren es sogar rund 5.000. Außerdem werden im Allianzhaus christliche Tagungen und Freizeiten abgehalten. Sie sei „sehr froh“, dass die Allianz nach der Wiedervereinigung Bad Blankenburg wieder zu ihrem Hauptsitz gemacht habe, sagte die Ministerpräsidentin. Dies sei ein Glücksfall für den Freistaat. Lieberknecht: „Hier erhalten Menschen das Rüstzeug, um aus der Kraft des Glaubens heraus die Herausforderungen des Lebens bestehen zu können.“ Dies sei wichtig in einer Zeit, in der sich Menschen oft überfordert fühlten und nach Orientierung suchten, sagte die ehemalige Pfarrerin gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Zugleich würdigte sie, dass die Evangelische Allianz Bürger dazu ermutige, aus dem christlichen Glauben heraus Verantwortung für den Nächsten und die Gesellschaft zu übernehmen.

„Ich fühle mich durch Gebete gestärkt“

Sie sei auch „sehr dankbar“, dass im Allianzhaus und in den örtlichen Allianzen regelmäßig für Politiker gebetet werde. „Ich fühle mich dadurch gestärkt“, sagte Lieberknecht. Sie wurde vom Leiter des Allianzhauses, Thomas Günzel, und dem Beauftragten der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake (Wetzlar), begrüßt. Die Ministerpräsidentin besichtigte die Konferenzhalle, in der die Bibelarbeiten während der Allianzkonferenzen gehalten werden, sowie die dortige Bibliothek. Sie beherbergt rund 22.000 Bücher und Kleinschriften – vor allem zur Geschichte des Pietismus und der evangelikalen Bewegung. Die Gebäude des Allianzzentrums wurden zwischen 2007 und 2010 renoviert und erweitert. Dazu seien rund 4,5 Millionen Euro investiert worden, sagte Allianzhaus-Leiter Günzel. Knapp eine Million Euro habe man aus der Städtebauförderung des Landes erhalten. Laut Günzel verzeichnet die Einrichtung jährlich rund 13.000 Übernachtungen – bei steigender Tendenz. Ministerpräsidentin Lieberknecht hat ihr Amt seit 2009 inne. Zuvor war sie an anderen führenden Stellen der Landespolitik tätig. So war sie von 1999 bis 2004 Präsidentin des Thüringer Landtags und danach Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.