19. November 2017

Rekordspenden für das Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“

Quelle: idea.de

Das Aufkommen 2010 betrug 25,2 Millionen Euro – Ein Plus von vier Prozent. Foto: PR

Das Aufkommen 2010 betrug 25,2 Millionen Euro – Ein Plus von vier Prozent. Foto: PR

Berlin (idea) – Das christliche Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“ (Berlin) hat beim Spendenaufkommen ein neues Rekordergebnis erzielt. Die Geld- und Sachspenden im vergangenen Jahr betrugen 25,2 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 4,1 Prozent entspricht.

Davon waren 4,37 Millionen Geldspenden – ein Plus von 10,4 Prozent. Diese Zahlen gab das Werk am 18. August in Berlin bekannt. Als Hauptgrund für das Plus nannte Geschäftsführer Bernd Gülker die hohe Spendenbereitschaft nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti. Mit Hilfe der Gelder seien Übergangsunterkünfte für 75.000 Menschen errichtet worden. Außerdem hätten Zehntausende Medikamente und Lebensmittel erhalten. Den größten Teil seiner Geldspenden erhält „Geschenke der Hoffnung“ für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. 2010 lag das Aufkommen bei 2,71 Millionen Euro. Die Aktion sammelte im vergangenen Jahr 553.400 Päckchen in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit einem Gegenwert von 20,8 Millionen Euro. Empfänger der Pakete waren notleidende Kinder in neun Ländern Südost- und Osteuropas sowie der Mongolei.

Geldspenden pro Paket sinken

Während nach Angaben des Werks die Schuhkartonzahlen steigen, gingen die Geldspenden pro Paket zurück. Das Werk empfiehlt, bei Abgabe des Geschenkpäckchens an einer der etwa 900 ehrenamtlich geleiteten Sammelstellen mindestens sechs Euro zu spenden. Der Durchschnittsbetrag pro Päckchen liege aber nur bei 4,90 Euro. „Geschenke der Hoffnung“ ist Partner des evangelikalen US-Hilfswerks Samaritan´s Purse (Geldbeutel des Samariters) unter Leitung des Evangelisten Franklin Graham (Boon/Bundesstaat Nord Carolina). Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD.