20. Juli 2018

Intoleranz nimmt zu

Quelle: factum

Diskriminierung gegen Christen in Europa nimmt zu. Foto: lichtkunst.73/pixelio.de

Diskriminierung gegen Christen in Europa nimmt zu. Foto: lichtkunst.73/pixelio.de

In verschiedenen europäischen Ländern nehmen die Fälle von Diskriminierung gegen Christen zu.

(27. Juli 2013/tl.) – Das berichtet das «Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe» in seinem jüngsten Jahresbericht. Es werden 41 Fälle von nationaler Gesetzgebung aufgelistet, die für Christen nachteilige Auswirkungen haben.

Es handelt sich unter anderem um Einschränkungen der Gewissensfreiheit (insbesondere in Tschechien, Österreich, Frankreich), der Rede-Freiheit (unter anderem in Frankreich, Grossbritannien, Schweden), der Versammlungsfreiheit und um Einschränkung der Elternrechte (unter anderem in Deutschland, Spanien und Schweden).

Dass sich ein führender Politiker in einem europäischen Land so offen zu seinem Glauben bekennt wie jüngst der neue Präsident des Senats von Jamaika in seiner Antrittsrede, wird immer schwerer vorstellbar. Der 44-jährige Floyd Morris zitierte anlässlich seiner Vereidigung das Buch Micha: «Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.» Der im Alter von 23 Jahren erblindete Floyd Morris geniesst in Jamaika hohen Respekt.

Knapp zwei Drittel der 2,8 Millionen Einwohner Jamaikas sind Protestanten. Zehn Prozent der Jamaikaner gehören zur Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, auch Floyd Morris ist Adventist.

Dieser Artikel ist im factum-Magazin erschienen.