22. November 2017

Wenn Hollywood die Bibel verfälscht

Quelle: idea.de

Foto: Thomas Pradera/pixelio.de

Foto: Thomas Pradera/pixelio.de

Los Angeles (idea) – Immer wieder greift „Hollywood“ biblische Themen auf, aber nicht immer werden sie originalgetreu umgesetzt. Verfälschungen in Spielfilmen erregen dann den Unmut von Christen und Juden.

Das scheint auch beim jüngsten Projekt des Drehbuchautors und Regisseurs Darren Aronofsky der Fall zu sein. Sein Film „Noah“ soll am 28. März 2014 in die Kinos kommen, doch die Produktionsfirma Paramount hat erste Versionen bereits vor jüdischen Kinogängern in New York, vor Christen im Bundesstaat Arizona und vor einem säkularen Publikum in Kalifornien getestet.

Die Zuschauer reagierten nach Angaben der Publikation „Hollywood Reporter“ (Los Angeles) verstört wegen der Abweichungen von der Bibel. Der 44 Jahre alte Aronofsky – selbst Jude – stellt Noah als militanten Umweltaktivisten und die Sintflut als Strafe für die Zerstörung der Natur dar. Im Alten Testament (1. Mose,6-9) baut Noah auf Gottes Geheiß die Arche, mit der er sich, seine Familie und Tiere vor der Sintflut errettet, die Gott wegen der Bosheit der Menschen schickt. Dem Hollywood Reporter zufolge ist es zum Streit zwischen Aronofsky und Paramount gekommen. Der Regisseur widersetze sich Forderungen, den letzten Schnitt seines Werks zu ändern, das umgerechnet 82 Millionen Euro kostet. [Weiterlesen]