23. Oktober 2017

Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet…

Foto: g / pixelio.de

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(TS) „Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht.“(Jesaja 30, 15)
 

Das Nordreich stand kurz vor der Zerstörung. Und der Prophet Jesaja klagt, weil Israel nicht weiß, wo Schutz und Bewahrung herkommen können. Und die Menschen verlassen sich auf sich selber. Doch das hat angesichts der kommenden Bedrohung keinen Wert. Da spricht Gott der Herr: „Wenn ihr umkehrtet und stillebliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht.“

Haben wir nicht auch manchmal den Wunsch, auszuruhen? Fühlen wir uns nicht oft so, als würden wir gejagt? Und dann gehen wir über unsere Kräfte und merken nicht, wie wir kaputt sind! Doch gerade in Anbetracht der zunehmenden Angriffe auf Gottes Schöpfung brauchen wir doch viel Kraft und Ausdauer. Woher bekommen wir die? Der Bibeltext will uns helfen:

Zuerst sollen wir umkehren. Schauen, was in der letzten Zeit falsch gelaufen ist. Schauen, auf wen wir uns verlassen haben. Wir sollen wir umkehren und auf den schauen, von dem alles kommt: auf Gott. Besinnen wir uns doch auf seinen Ratschluss für diese Welt, den wir von der Krippe bis zum Kreuz in seinem Sohn Jesus Christus sehen dürfen. Das Erste ist: Umkehr zu Jesus Christus.

2. Stillesein. Wenn wir die Bibel nicht mehr als tägliches Schwarzbrot zu uns nehmen, werden wir keine Chance haben, gegen all das in unserer Gesellschaft anzukämpfen, was sich gegen Gott richtet, wo der Mensch zum geschlechtslosen Wesen gegendert wird, wo das Leben nur noch eine Maschine ist, die jederzeit abgestellt werden kann. Wir brauchen die Stille im Gebet und im Bibellesen, im Hören auf Gottes Wort.

3. Hoffen. Leben wir wirklich aus der Hoffnung, dass allein vom lebendigen Gott Schutz und Bewahrung kommen? Hätten die Menschen in Deutschland mehr Gottvertrauen, dann würden Männer ihre Frauen nicht in die Abtreibungsklinik schicken, dann würde alten Menschen nicht einfach so das Lebenslicht ausgeschaltet. Wer in der Hoffnung lebt, die allein von Gott kommt, den macht Gott stark. Viele aber verlassen sich auf sich selber, meinen aus sich selbst heraus stark zu sein und sind dann doch nur Gejagte.

Kehren wir also um, sind wir stille im Hören auf Gott und hoffen wir auf die Kraft Gottes, die uns in unserem Engagement für das Leben helfen wird.