22. November 2017

Ist mit dem Tod alles aus?

Quelle: idea.de

Die meisten Männer haben keine Hoffnung auf das Jenseits. Foto: Pixelio

Die meisten Männer haben keine Hoffnung auf das Jenseits. Foto: Pixelio

Baierbrunn (idea) – Mit dem Thema Tod setzen sich Männer und Frauen auf unterschiedliche Weise auseinander. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ (Baierbrunn bei München) hervor.
 

Fast 60 Prozent der Männer (59,3 Prozent) sind der Meinung, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Sie sagen: „Der Tod ist für mich das Ende.“ Mit 47,2 Prozent sind deutlich weniger Frauen dieser Ansicht. Fast zwei Drittel der männlichen Befragten (65,1 Prozent) machen sich überhaupt keine Gedanken über ihren Tod und was danach kommt. Bei den Frauen sagten dies etwas mehr als die Hälfte (52,2 Prozent) aus. Häufiger als Männer hegen sie jedoch trotzdem die Hoffnung, nach dem Tod nahestehende Verstorbene wiederzusehen (Frauen: 56,2 Prozent; Männer: 41,4 Prozent). Etwa jede zweite Frau (50,7 Prozent) glaubt, dass die Seele des Menschen nach dem Tod die sterbliche Hülle verlässt und ein Eigenleben beginnt. Davon ist nur etwa jeder dritte Mann überzeugt (36,3 Prozent). Die meisten Männer (58,6 Prozent) meinen, dass der Tod nur ein Aspekt des Lebens sei und es weder Unsterblichkeit noch Wiedergeburt zu erreichen gebe. Bei den Frauen vertritt eine knappe Minderheit (49,4 Prozent) diese Ansicht. Für die kurz vor dem Ewigkeitssonntag (21. November) veröffentlichte Umfrage befragte die GfK Marktforschung Nürnberg 1.917 Bundesbürger ab 14 Jahren, darunter 930 Männer und 987 Frauen.