18. November 2017

Viel Betrieb auf der „Himmelsterrasse“

Quelle: idea.de

Über 80 Ehrenamtliche beteiligten sich an dem ökumenischen Projekt. Foto: PR

Über 80 Ehrenamtliche beteiligten sich an dem ökumenischen Projekt. Foto: PR

Bad Essen (idea) – Die „Himmelsterrasse“ auf der niedersächsischen Landesgartenschau in Bad Essen bei Osnabrück hat bei den Besuchern großen Anklang gefunden. Die Schau ging am 17. Oktober nach 178 Tagen zu Ende.
 

Wie die Organisatoren des ökumenischen Projekts idea mitteilten, hielten über 80 Ehrenamtliche mehr als 90 Andachten und 35 Lesungen zu Natur, Gärten und geistlichen Themen. Außerdem pflegten und verschönerten sie die Anlage. Bei den Sonntagsgottesdiensten waren fast immer alle Plätze belegt; bis zu 400 Besucher wurden gezählt. Auch wurden Gespräche über die Pflanzungen, die Natur und Lebensfragen geführt. An den Angeboten beteiligten sich mehr als 1.500 Akteure, darunter Musiker, Chöre und Künstler. Rund 10.000 Broschüren mit biblischen Betrachtungen, Andachten, Bibeltexten und Liedern wurden ausgegeben, teilte Pastor Klaus Haasis (Bad Essen) mit. Er war zusammen mit dem Hauptorganisator, Pastor Ingo Scherbhoff vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Melle, und dem katholischen Dechanten Bernhard Stecker für die „Himmelsterrasse“ verantwortlich. Auch freikirchliche Gemeinden aus Bad Essen beteiligten sich an dem Projekt wie etwa eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) oder russlanddeutsche Baptisten. Zu den Predigern während der Landesgartenschau zählten der katholische Bischof Franz-Josef Bode, der evangelische Landessuperintendent Burghard Krause (beide Osnabrück) und der evangelisch-reformierte Kirchenpräsident Jann Schmidt (Leer).