11. Dezember 2017

42 Prozent der Deutschen: Englische Begriffe nerven

Quelle: idea.de

Deutsche stören sich mehr an Anglizismen als Österreicher und Schweizer.

Deutsche stören sich mehr an Anglizismen als Österreicher und Schweizer.

Eschborn (idea) – Englische Begriffe wie Briefing oder Meeting breiten sich im Berufsalltag in deutschsprachigen Ländern aus. In Deutschland sind sie unbeliebter als in Österreich und der Schweiz.
 

Das geht aus einer Umfrage des Internet-Karriereportals Monster.de (Eschborn bei Frankfurt am Main) hervor. Während in Deutschland rund 42 Prozent der Befragten Anglizismen nervig und unnötig finden, ärgern sich nur 29 Prozent der Österreicher und 31 Prozent der Schweizer darüber. Für 48 Prozent der Deutschen, 60 Prozent der Österreicher und knapp die Hälfte der Schweizer sind englischsprachige Begriffe in Ordnung, wenn sie nicht überhand nehmen. Zehn Prozent der Deutschen, 12 Prozent der Österreicher und mehr als 20 Prozent der Schweizer wollen mehr Anglizismen im Berufsalltag. An der Umfrage des Portals vom 14. bis 28. Juni beteiligten sich annähernd 2.400 Personen.