18. November 2017

Wulff im Schafspelz?

Wie ein christlicher Ministerpräsident eine Muslima in seinen „Stall“ holt

Kommentar

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Ein Kommentar von Thomas Schneider
 

Der Damm ist gebrochen. Der niedersächische Ministerpräsident Christian Wulff berief Deutschlands erste muslimische Ministerin: Aygül Özkan.
 

Wo kommt sie her und was tut sie?
1971 ist Özkan in Hamburg geboren. Ihre Eltern kommen beide aus der Türkei und sind in den 60er Jahren nach Hamburg zugewandert. Seit 1998 ist Özkan zugelassene Rechtsanwältin am Landgericht Hamburg und seit 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft .

Das neue Amt und ihre Hobbys
Nun leitet sie das Amt der Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Niedersachsen. Özkan ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten (ATU) und Mitglied der Deutsch-Türkischen Juristenvereinigung. 2002 trat sie in die CDU ein und 2008 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Hamburg gewählt. Besonders engagiert sie sich für die Integration ausländischer Jugendlicher, spielt Tennis und kocht gern für Freunde.

Was schreiben die Säkularen?
Die „FAZ“ schreibt: „Aygül Özkan wird Deutschlands erste türkischstämmige in einem Ministeramt“. „SPIEGEL ONLINE“ schreibt gar von einer „Turbokarriere einer Deutsch-Türkin“ und „WELT ONLINE“ von „Merkels Mädchen“, weil Özkan auf Wunsch der Bundekanzlerin ins niedersächsische Kabinett geholt worden sei. Also doch kein Wulff im Schafspelz?

Lehrbeispiel?
Der Anfang ist gemacht. Der Christ Wulff holt die Muslima Özkan ins politische Kabinett seines Landes. Soll das etwa ein Lehrbeispiel dafür sein, wie man über Nacht die Türkei ins europäische Boot holen kann?

Wegen des „C“
Halt! Wer vorschnell falsche Schlüsse zieht, kann ganz schnell dazu verdonnert werden, die eingebrockte braune Suppe auszulöffeln. Immerhin sei die 38jährige Özkan gerade wegen des „C“ in die Christlich Demokratische Union Deutschlands eingetreten. Özkan wörtlich: „Die CDU steht für Werte wie Familie, Verantwortung und Zusammenhalt, gesellschaftliches Engagement mit dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe, Unterstützung von Schwachen und der Familie. Das sind Werte, die ich auch als Muslimin lebe.“

Da fällt Mohammed mit seinem Koran hinten runter.
Ob Frau Özkan (und natürlich auch allen anderen CDUlern) richtig bewusst ist, dass „christlich“ im wahrsten Sinne des Wortes von „Christus“ abgeleitet ist, der doch von sich sagt, dass er der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das einzig wahre Leben ist? Da fällt Mohammed mit seinem Koran hinten runter. Ob sich Özkan darüber schon einmal Gedanken gemacht hat?

…dann wird es heiß in Deutschland
Vielleicht sehen sich ja viele Kirchenobere in ihrer Theologie bestätigt, dass Christen und Muslime doch an denselben Gott glauben?! Wenn Özkan glaubt, was im Koran steht und andere Muslime abenfalls in hohe politische Ämter berufen oder gewählt werden, dann wird es heiß in Deutschland. Denn mit wachsendem islamische Einfluss muss die Untergrabung der freiheitlichen Demokratie befürchtet werden, die mit dem Bau hoher Minarette beginnt und mit der Scharia endet.

Noch mehr Türken nach Deutschland?
Die muslimische Ministerin ist für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration verantwortlich. Wird sie sich darum mühen, dass noch mehr Türken nach Deutschland kommen? Wie wird sie mit der vom islamischen Glauben her gedeckten Unterwerfung der Frauen und deren Verschleierung umgehen? Viele Fragen. Ein Trost aber bleibt: Der in Jesus Christus Mensch gewordene Gott, an den bekennende Christen glauben, hat alles im Blick!