22. November 2017

Ist der Islam nicht auf die „Eroberung der Weltherrschaft“ fixiert?

Gedanken zur Politik. Foto: pixelio.de/Stephan Bratek/geralt

Gedanken zur Politik. Foto: pixelio.de/Stephan Bratek/geralt

Ein Kommentar von Thomas Schneider
 

Nun hat sich doch ein CDU-Mann erneut erlaubt, sich mit „islamfeindlichen Äußerungen“ zu Wort zu melden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der hessischen CDU, Hans-Jürgen Irmer, hätte wohl die Ernennung von Aygül Özkan (CDU) zur Sozialministerin in Niedersachsen durch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) als eine „Fehlentscheidung“ bezeichnet.
 

Kein islamischer Eroberungsfeldzug?
Stimmt es etwa nicht, dass Özkans Ablehnung von Kruzifixen in der deutschen Öffentlichkeit beweist, dass sie – wie Irmer sagt – mit „ihrer Denke“ nicht in der Lage sei, „deutsche Interessen zu vertreten“? Warnt der gescholtene Christdemokrat nicht zurecht vor einer Islamisierung Deutschlands? Handelt es sich bei der Zuwanderung insbesondere türkischer Muslime nicht um einen taktisch klugen schleichenden islamischen Eroberungsfeldzug?

Christen und Juden bekämpfen
Nicht? Dann liege ich wohl auch falsch? Und wenn schon! Der Koran, das politische Glaubensbuch der Muslime, spricht eine deutliche Sprache. Christen und Juden sind nun mal nach dem Mohammed-Bestseller diejenigen, die ungläubig und zu bekämpfen sind. Und da gibt es doch keine bessere Methode, als sich bis in die oberste Riege deutscher Politik vorzukämpfen. Irmer trifft den Nagel haargenau auf den Kopf: Wer, wie Özkan, einer EU-Mitgliedschaft der Türkei das Wort rede, leiste einen Beitrag zur Islamisierung Deutschlands.

Ein Christ glaubt, was in der Bibel steht
Trotzdem kann ich Irmer nicht verstehen. Warum in aller Welt entschuldigt er sich und räumt seine Äußerungen als „großen Fehler“ ein? Entweder ein Moslem glaubt und tut, was im Koran steht, oder er ist kein Moslem. Ein Christ, der nicht glaubt, was in der Bibel steht, ist auch kein Christ. Daran ist nun mal nichts zu ändern. Hat Irmer Angst, ihm geschehe wie Martin Hohmann, der wegen angeblicher antisemitischer Äußerungen aus der Unionsfraktion und aus der CDU ausgeschlossen wurde? Hohmann aber hat sein Gesicht bewahrt. Was wahr ist muss wahr bleiben. Daran können und werden auch rote, grüne, gelbe, schwarze oder graue Parteibonzen nichts ändern.

…aber auch der Dschihad
Klaus Brinkmann, über viele Jahre Missionar in Süd-Tanzania, schreibt: „Von der islamischen Weltgesellschaft sagt der Koran, dass es die „beste aller Gemeinschaften“ sei (Sure 3, 110). Dieses Ziel soll auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Dazu gehört die friedliche Ausbreitung, aber auch der Dschihad, der „Heilige Krieg“. Dieses Wort hat zweifellos eine breite Bedeutung, aber die deutlichste, schon im Koran beschriebene, ist „Krieg“, also Gewaltanwendung (Sure 2,191.193)… Der Westen ist in den Augen von Muslimen christlich. Dagegen hat sich eine Jahrhunderte alte Gegnerschaft aufgebaut. Begründet ist sie in der Ablehnung des Propheten Mohammed durch Juden und Christen in der Frühzeit des Islam (Sure 2,120).“

Aus dem Chaos der Welt rettet allein Jesus Christus
Noch einmal Brinkmann: „Vom Evangelium her, der Grundlage christlichen Glaubens, sind Christen gefordert, Muslimen mit Respekt und Nächstenliebe zu begegnen. Aber auch mit Verständnis, um nicht blind zu sein für islamische Realitäten. Das bedeutet, sich Mühe machen, um zu verstehen… Nächstenliebe heißt aber auch, eine klare Botschaft zu haben: aus dem Chaos dieser Welt rettet uns nur eine Bekehrung zu Gott im Glauben an Jesus Christus.“