19. November 2017

Die Zeltsaison ist eröffnet

Quelle: idea.de

v.l.: dzm-Missionsleiter Mathias Lauer, der Präses des Gnadauer Verbandes, Dr. Michael Diener, dzm-Vorsitzender Lothar Velten. Foto: PR

v.l.: dzm-Missionsleiter Mathias Lauer, der Präses des Gnadauer Verbandes, Dr. Michael Diener, dzm-Vorsitzender Lothar Velten. Foto: PR

Siegen/Dillenburg (idea) – Die deutschen Zeltmissionen sind mit ihren traditionellen Aussendungsfeiern am 25. April in die diesjährige Saison gestartet. So gaben die Deutsche Zeltmission (DZM) in Siegen und die Barmer Zeltmission im mittelhessischen Dillenburg ihren Evangelisten und Mitarbeitern den Segen für den Zeltsommer mit auf den Weg.
 

Insgesamt veranstalten sieben Werke 67 Zeltmissionseinsätze, fünf mehr als 2009. Vor zehn Jahren gab es allerdings noch 102 Zelteinsätze. Die meisten Einsätze (23) absolviert in diesem Jahr die den Brüdergemeinden nahestehende Barmer Zeltmission. Sie hat dafür 2.000 Exemplare einer Sonderausgabe des Neuen Testamentes drucken lassen. Von den Zeltwochen 2009 habe es aus einer Reihe von Orten die Rückmeldung gegeben, dass sich jeweils über 20 Besucher zum christlichen Glauben bekehrt hätten, so Organisationsleiter Volker Braas. Die DZM führt 14 Zelteinsätze sowie weitere Evangelisationsveranstaltungen in Sälen durch. Ihr selbst gestecktes Ziel, in diesem Jahr 24 Zeltwochen zu veranstalten, konnte das Missionswerk nicht erreichen. Allerdings verzeichnete die DZM bei den Zelteinsätzen im vergangenen Jahr steigende Besucherzahlen. In Auerbach (Erzgebirge) und im Hickengrund (Siegerland) reichte sogar das Pavillon-Zelt mit 600 Sitzplätzen nicht aus, um allen Gästen Platz zu bieten.

Weniger Zeltmissionswerke

Die Zahl der Zeltmissionswerke geht weiter zurück. Zum Jahresende beendet die Zeltmission des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG) ihre Tätigkeit. Grund ist die rückläufige Zahl der Einsätze. Die Gemeinden nutzten heute eher andere evangelistische Wege, etwa Alpha-Kurse, die Aktion ProChrist und Gästegottesdienste. In diesem Jahr führt die FeG-Zeltmission noch acht Einsätze durch. Mit der DZM wurde eine Vereinbarung geschlossen: FeG-Gemeinden, die eine Zeltevangelisation durchführen wollen, steht sie als Partner zur Verfügung.

Schweiz: Vier Einsätze

In der Schweiz führt die „Gemeinde für Christus“ (vormals Evangelischer Brüderverein) vier Einsätze durch. Sie ist die einzige noch aktive Zeltmission der Eidgenossen. Die Vereinigung Freier Missionsgemeinden führt keine klassischen Zeltevangelisationen mehr durch. Das vorhandene Zelt werde vor allem für die Jugendarbeit genutzt, so die VFMG.