26. April 2018

Weniger Abtreibungen in Deutschland gemeldet

Quelle: idea.de

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann: Jede Abtreibung sei eine zuviel. Es gebe nur ein Recht zum Leben, aber kein Recht zum Töten.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann: Jede Abtreibung sei eine zuviel. Es gebe nur ein Recht zum Leben, aber kein Recht zum Töten.

Wiesbaden/Bonn (idea) – Die Zahl der gemeldeten Abtreibungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am 11. März in Wiesbaden mitteilte, wurden 110.700 Schwangerschaftsabbrüche verzeichnet. Das sind rund drei Prozent weniger als im Vorjahr. Damit erblickte mehr als jedes sechste Kind nicht das Licht der Welt.
 

Die meisten Abtreibungen gab es anteilsmäßig in Berlin. Dort kamen auf 1.000 Geborene 294,4 Abtreibungen. Auch in Bremen (292,7), Mecklenburg-Vorpommern (239,3) und Sachsen-Anhalt (238,3) wurden viele Kinder im Mutterleib getötet. Am niedrigsten ist die Quote in Bayern (113,4) und Baden-Württemberg (125,5). Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen waren zum Zeitpunkt (Weiterlesen)