12. Dezember 2017

Beim EKD-Reformprozess geht es um geistliche Orientierung

Quelle: idea.de

Deutliches Zeichen: riesige Transparente kündigen die Zukunftswerkstatt am Kongress Palais Stadthalle zu Kassel an. Foto: EKD

Deutliches Zeichen: riesige Transparente kündigen die Zukunftswerkstatt am Kongress Palais Stadthalle zu Kassel an. Foto: EKD

Kassel (idea) – Im Reformprozess der EKD geht es nach Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), nicht so sehr um Äußerlichkeiten, sondern um die geistliche Orientierung einer „Kirche im Aufbruch“.

 
Man wolle auf eine „tiefe geistliche Sehnsucht“ antworten, die innerhalb und außerhalb der Kirche zu spüren sei, sagte Huber am 24. September in Kassel zum Auftakt einer dreitägigen „Zukunftswerkstatt“ der EKD, an der rund 1.200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus allen 22 Landeskirchen teilnehmen. Damit wird der vor drei Jahren mit dem Impulspapier „Kirche der Freiheit“ des Rates der EKD begonnene Reformprozess fortgesetzt. Er soll die Kirche zukunftsfähig machen. Vor zwei Jahren fand in Wittenberg ein erster Kongress zu diesem Thema statt. Der Kern der Reformbemühungen liegt, wie Huber vor Journalisten sagte, darin, (Weiterlesen)