23. Oktober 2017

Der Fehler, den Theologen machten

Der Münchner Astrophysiker und Moderator der ZDF-Sendung „Abenteuer Forschung“ Harald Lesch sagte in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur KNA: „Die Theologen haben einen riesigen strategischen Fehler gemacht, als sie anfingen, die Naturwissenschaften auf ihre Wissenslücken hinzuweisen und dort Gott zu verorten. Das ist dumm, denn jeden Tag, wo ein bisschen mehr gewusst wird, schrumpft Gott so Stück für Stück auf Bonsaigröße zusammen. Was soll das für eine Religion sein? Nein, beide Wissenschaften behandeln ganz unterschiedliche Probleme. Es gibt keine Gottes-Terme in unseren Gleichungen.“

Gott schrumpft Stück für Stück auf Bonsaigröße? Für wen? Natürlich für alle, die nicht daran glauben können, dass die Bibel das von Gott inspirierte Heilige Wort Gottes ist und ihn in wissenschaftliche Denkstrukturen einarbeiten wollen. Aber Gott ist schließlich kein „Problem“! Gott aber will, dass er von allen Menschen erkannt wird. Was wäre in Deutschland los, wenn ein Mann wie Lesch im ZDF plötzlich sagen würde, dass er seinen Glauben nicht immer wieder aufs Neue korrigieren und hinterfragen muss, weil er Jesus Christus als den einzigen Weg gefunden hat. Ja, Gottes Termine passen wirklich nicht in unsere menschlichen Vorstellungen. Deshalb darf der Mensch auch glauben, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat.