22. Juni 2018

Schluss mit Diskriminierung von Judenmission!

Quelle: idea.de

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß.

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß.

Hamburg (idea) – Gegen die Diskriminierung von Christen, „die Jesus auch bei den Juden zur Sprache bringen wollen“, hat sich der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), gewandt.
 

Damit müsse Schluss sein, erklärte er am 19. Februar. Anlass gaben ihm Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des linksliberalen Gesprächskreises „Offene Kirche“, Rainer Weitzel (Stuttgart). Bei der Gründung des kirchlichen Bündnisses gegen Rechtsextremismus am 12. Februar in Dresden hatte er behauptet, viele Evangelikale seien Antisemiten, weil sie für die Judenmission einträten. Wie Rüß schreibt, weist die Konferenz Bekennender Gemeinschaften „diese ungeheuerliche Unterstellung mit Entschiedenheit zurück“. Die Bezeugung der Botschaft Jesu gelte allen Menschen. Sie habe ihr Mandat aus der Beauftragung Jesu, dem Geist der Liebe. Der Jude Jesus sei von seinem Volk nicht zu trennen. Ferner fragt Rüß angesichts des neuen Bündnisses gegen Rechtsextremismus: „Wann gibt es ein Kirchliches Bündnis gegen Linksextremismus?“ Rüß steht zwei weiteren theologisch konservativen Zusammenschlüssen vor – der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche und der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften.