20. September 2017

Zeugnis

Unterwegs: Jeder Tag ist ein Neuanfang mit Gott.

Thomas Schneider

Thomas Schneider

„Zwanzigjahre-Marke“

Warum bin ich in dieser Welt? Warum lebe ich? Fragen, die ich mir schon oft gestellt habe. – Viele Jahre hat mich ein kleines Büchlein begleitet mit vielen kleinen roten und schwarzen Fußabdrücken auf dem Schutzumschlag. „Unterwegs“ – so der Titel. Ich habe es wohl irgendwann einmal geschenkt bekommen. Auf der vierten Innenseite steht „Kirchliche Druckerlaubnis: Dresden, den 5. Juli 1976 … 1977, St. Benno-Verlag GmbH Leipzig“. Ein Stück „Ostalgie“. Zu dieser Zeit hatte ich meine „Zwanzigjahre-Marke“ erreicht und war schon einige Zeit Jugendleiter in unserer Kirchgemeinde. Sehr gern denke ich an die vielen interessanten Gespräche und Erlebnisse mit den jungen Leuten zurück. Sie forderten mich geradezu heraus, den Glauben an Gott täglich neu zu erstreiten. – Jeder Tag ist ein Neuanfang mit Gott.

 

In den Fängen der Stasi

Schon zwei Jahre später sollte eine Herausforderung ganz anderer Art meinem Lebensweg eine Einhundertachtziggradwende geben. Das damalige Ministerium für Staatssicherheit Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) mühte sich während meines Studiums, mich für Spitzeldienste in Beruf, Familie und Kirchgemeinde anzuwerben. Für mich gibt es nur EINEN, der es schaffen konnte, dass der „IM-Vorlauf auf Grund der operativen Nichteignung des Kandidaten zur Ablage gebracht“ wurde. Obwohl ich ja „nur“ zum gewohnten normalen Leben zurückkehren konnte, war es für mich ein neuer Anfang. Dass dann die Staatssicherheit noch bis zum 26. Oktober 1989 umfangreiches Aktenmaterial über unsere Familie und Freunde hortete, versteht sich von selbst.

 

Forschung, Entwicklung und der wirtschaftliche Kollaps

Nach dem Schulabschluss hatte ich den Wunsch, eine Berufsausbildung mit Abitur zu absolvieren. Dies wurde mir jedoch wegen meiner christlichen Erziehung und der daraus geschlussfolgerten „mangelhaften Lebenseinstellung zu Staat und Regierung“ nicht gewährt. Auch die Ausbildung zum BMSR-Techniker (Betriebsmess- Steuer- und Regelungstechniker) und zum Elektromechaniker wurde mir verwehrt. So erlernte ich den Beruf eines Mechanikers. Während des Wehrdienstes erhielt ich von meinem Lehrbetrieb eine Delegierung zu einem dreijährigen Studium in der Fachrichtung Maschinenbau. Für mich ein Neuanfang: Ab September 1980 fand ich für neun Jahre einen Arbeitsplatz im Bereich Forschung und Entwicklung. Ausgezeichnete Ideen von Mitarbeitern, konstruktive und technologische Neuentwicklungen, fanden oft keine Verwirklichung, weil es an notwendigen Ressourcen mangelte. Importe aus dem NSW (Nichtsozialistisches Wirtschaftssystem) – ohne die eine Deutsche Demokratische Republik wohl schon viel früher einen wirtschaftlichen Kollaps erlitten hätte – waren die Krücke, mit der der Betrieb krampfhaft am Leben gehalten wurde. Dass es so nicht mehr lange weitergehen konnte, war in der gesamten Gesellschaft zu spüren.

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

In Auswertung von Gesprächen der Jungen Gemeinde (Jugendarbeit) in unserer Kirche schrieb ich am 17. Januar 1989 an die Ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nach Dresden (eine Art DDR-interner kirchlicher Meinungsbildungsprozess): „… Des Öfteren sind es die weniger auffälligen, hinter vorgehaltener Hand ausgesprochenen, oft subjektiv gebundenen Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten, deren ungerecht erscheinender Charakter das Leben erschweren, Zweifel an der Gerechtigkeit des Systems Sozialismus heraufbeschwören und Verbitterung auslösen. … Gehören nun Christen zur Gesellschaft der DDR oder nicht? Sollen sie im gesellschaftlichen Leben nur schlechthin als ‘Mittel zum Zweck‘ verwertet werden?“

 

Der politische Untergrund und die Stasi

Diesen Brief konnte ich später mit entsprechenden Anmerkungen in meiner „Stasi-Akte“ noch einmal lesen. Fünf Inoffizielle Mitarbeiter (IM) waren auf mich angesetzt. So steht in einer Einsatzkonzeption für einen dieser IM: „In der OPK >Ruine< wird die Person Schneider Thomas bezüglich politischer Untergrundtätigkeit unter operativer Kontrolle gehalten“. Noch am 28. September 1989 (also 42 Tage vor dem Fall der Berliner Mauer) besuchte uns ein IM in unserer Wohnung und führte mit uns von „16.45 bis 17.40 Uhr“ ein ausführliches Gespräch. Seinen Gesamteindruck teilte er dem MfS schriftlich mit: „Kontakt fand unter günstigen Bedingungen statt (Lenkrad für Trabant), eigene Wohnung des S., ohne ungebetene Zuhörer, unbedingt günstiger für freie Meinungsäußerung, gewisses Vertrauensverhältnis vorhanden und nach diesem Gespräch weiter gefestigt, S. und Frau, trotz deren geringer Beteiligung an politischen Gesprächsteil (es wurden ja auch noch so paar allg. Sätze mit ihr gewechselt, wie zur Wohnung, Erziehung der Kinder) bewiesen trotzdem geistige Übereinstimmung mit ihrem Mann. Sie unterstützt ihn und seine Argumentation. Die Ehe erscheint harmonisch, kein lautes Wort zu den Kindern, eher beider Bemühen um die sehr lebhaften Kinder. Wohnung sauber und aufgeräumt. Beide sehr zufrieden mit dieser Wohnung. Einrichtung wie gesagt normal, geschmackvoll. Der Kontakt ist ausbaufähig über die Mitteilung des Ministeriums für Kultur 3/1981 als Aufhänger. Das Gespräch dauerte von 16.45 – 17.40 Uhr. gez. Willy“.

 

Wiedervereinigung Deutschlands – Gott sei Dank!

Es war eine nicht zu beschreibende Herausforderung für unsere Familie (wir hatten zu diesem Zeitpunkt drei Kinder, Marc war erst eineinhalb Jahre alt), gegen die von Partei- und Staatsgewalt zu verantwortende Ungerechtigkeit vorzugehen. Die vielen Gebete meiner lieben Frau trugen uns hindurch. Ich wurde bei den organisierten Treffen im Untergrund und während der Reden zu den Montagsdemonstrationen auf dem Marktplatz der Kreisstadt behütet. Ein Ende der SED-Diktatur wurde uns geschenkt. Dafür danken wir Gott von ganzem Herzen. Wir wollen über den schweren Neuanfang im vereinten Deutschland nicht lamentieren und klagen, auch wenn die Schritte enger zu setzen waren, und die vor uns stehenden Aufgaben ein hohes Maß an Kraft, Geduld und Opferbereitschaft abfordern. Menschen, die das alte System zurücksehnen, sind wohl sehr vergesslich, es sei denn, sie gehörten zur Elite im Sozialismus. In meinem Ausbildungsbetrieb, von dem ich zum Studium delegiert und in dem ich neun Jahre arbeitete, sah ich nach der Revolution für mich keine Zukunft mehr. Rasant verliefen die Strukturveränderungen, Gesamtvollstreckung, Privatisierung aus der Masse.

 

Beruflicher Neuanfang mit einem harschen Ende

April 1991: Abschied vom Maschinenbau und Neuanfang in der Chemischen Industrie. In einem westdeutschen Unternehmen unterzeichnete ich einen Arbeitsvertrag zum Aufbau des Vertriebes im gesamten ehemaligen DDR-Gebiet. Dank des großartigen Einsatzes vieler meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der damit verbundenen erfolgreichen Umsatzentwicklung wurde mir 1993 die Regionalverkaufsleitung für mehrere Verkaufsgebiete in Ost- und Westdeutschland und 1995 die Verkaufsleitung für den gesamtdeutschen Vertrieb übertragen. Doch so sollte es nicht weitergehen. Kurz vor dem Weihnachtsfest, am 16. Dezember 1999, wurde mir vom Geschäftsführer des Unternehmens die fristlose Kündigung zugestellt. Dieser vorangegangen waren fast zwei Jahre, in denen mit Akribie daran gearbeitet wurde, mich loszuwerden. Heute werden solche Manöver als Mobbing bezeichnet. Der Geschäftsführer hatte Probleme damit, wenn ich zu den Mitarbeitern sagte, dass sich ein erfolgreicher Verkauf insbesondere auf die Grundpfeiler Wahrheit, Ehrlichkeit und Vertrauen stützt. Aus seiner Neidsituation heraus bürdete er mir die Erledigung von Dingen auf, die im Ergebnis nicht mehr Umsatz, sondern reine Mehrbelastung für meine Mitarbeiter und für mich zur Folge hatten. Dieser Geschäftsführer ließ mich während meiner Erkrankung anrufen und mir mitteilen, dass ich doch kündigen solle, dann hätte die Firma ein Problem weniger. Noch zehn Tage (!) vor meiner Kündigung stellte er mir auf meinen Wunsch hin (ich wollte wissen, wie ich vom Unternehmen eingeschätzt werde) ein erstklassiges Zwischenzeugnis aus. Meine Kündigungsschutzklage hatte Erfolg. Meine Frau konnte die Gerichtsverhandlung miterleben. Der Rechtsstreit fand in einem Vergleich seinen Abschluss.

 

Gottes Gnade war es …

Mir war so, als wäre ich durch einen Rückstau auf der Autobahn von 240 auf Null ausgebremst worden. Ich hatte große Mühe, mein Leben in der Spur zu halten. Es schien alles zusammenzubrechen. Neun Jahre harte Arbeit, ein rasanter Karriereaufstieg, guter Verdienst… Schlagartig sehr viel Zeit zum Nachdenken. Aber diese Zeit war geschenkte Zeit. Ich sollte erkennen, dass Gott mir die Kündigung ins Haus schicken ließ. Gottes Gnade war es, die mich erreichte. Er wollte nicht zulassen, dass ich mit Vollgas gegen die Wand fahre, denn mein Ehe- und Familienleben war in eine Sackgasse geraten. Ich hatte in meinem Job keine Zeit mehr für Frau und Kinder, keine Zeit mehr für Gott. In diesem Lebensabschnitt (mit 43 Jahren!) habe ich ganz neu und bewusst zu Jesus Christus finden können. Neuanfang! Nicht Job, Geld und Karriere, sondern Seine rettende Botschaft sollte ab sofort der Maßstab für mein Leben und das unserer Familie sein. Nach einer Zeit des Ringens mit Gott konnte ich IHM dafür nur danken, dass er mich in die Schwachheit geführt hat, um Seine unendliche Liebe zu erfahren.

 

Freude und Enttäuschung liegen eng beieinander

Alles aus? Arbeitslos? Weder – noch! Sondern: Neuanfang! Arbeitsuchend! Unterwegs: Arbeitsamt – Eigeninitiative: Bewerbungsschreiben – Motivierende und demotivierende Vorstellungsgespräche. Ein erfolgversprechendes Vorstellungsgespräch: Ich saß drei Herren gegenüber. Es war ein sehr gutes Klima und es handelte sich um eine Aufgabe, die mich herausforderte und hoffen ließ. Verabschiedung mit dem Wunsch des Anbieters zu einem zweiten Gespräch bei mir zu Hause, meine Frau sollte in das Gespräch einbezogen werden. Ein zweites Gespräch fand mit meiner Frau bei uns zu Hause statt. Ich sah keine Probleme mehr. Aber: Sinneswandel beim Anbieter und Ablehnung. Grund: „Die Entfernung zur Autobahn ist zu groß“. Enttäuschung. Wie menschlich! – Tage später: Ein Telefonanruf: „Thomas, hier ist Frieder aus Hammerbrücke. Erinnerst Du Dich an mich? Ich habe Deine Anzeige in idea Spektrum gelesen. Wenn Du Arbeit suchst und Interesse hast, dann komme doch zu einem Gespräch zu mir. Ich freue mich, Dich wiederzusehen.“ Bei dem Gespräch fanden wir schnell zu einer Übereinstimmung unserer Interessen. Ich begann zunächst mit einer geringfügigen Beschäftigung und anschließender befristeter Anstellung. Wieder ein Neuanfang. Doch „konjunkturbedingt“, so steht es im Arbeitszeugnis, hat mich Gott gerade mal ein Jahr (12/2000 bis 11/2001) als Vertriebs- und Marketingleiter in diesem von einem bekennenden Christen geführten mittelständischen Unternehmen gebrauchen können. Eine kurze Zeitetappe, aber prall gefüllt mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen in den Verantwortungsbereichen christliche Versandbuchhandlung, Betreuung von Buchhandlungen, Schulbuchgeschäft, Buchmessen, Schulung und Marketing. Alterszwischenstand: Vierundvierzigeinhalb Jahre. Was kommt noch in meinem Leben?

 

Der Ruf in die Politik

Noch in Anstellung und dann dieser Telefonanruf: „Wir brauchen in Bockau einen hauptamtlichen Bürgermeister. Er soll Christ sein. Hättest Du Interesse?“ Im Politischen war ich kein Neuling, von 1990 bis 1994 wurde ich von der Bürgerschaft zum Kreisrat gewählt. Sollte das etwa eine neue Herausforderung sein? Wer führt mich diesen Weg? Wahlkampf (Porträt: ideaSpektrum Nr. 23/2001). Anstrengend, schmutzig und sehr lehrreich. Wahlplakate werden heruntergerissen und verbrannt. Meine Gegenkandidaten: der ehemalige SED-Bürgermeister (jetzt parteilos!) und zwei weitere parteilose Bürger. Wahltag: 10. Juni 2001. Wahlbeteiligung: 80,3%. Stimmenverteilung: 51,5% für den ehemaligen SED-Bürgermeister, 38,8% für mich, 5,1 und 4,6% für die beiden anderen. Auf einer Internetseite steht heute noch: „Leider haben sich die Bockauer offensichtlich für den Kandidaten entschieden, der wohl die alten Zeiten reflektiert und repräsentiert. Bockau, wohin gehst du?“

 

Aber Gott plant vor

Aber Gott plant vor: Bereits zur Frankfurter Buchmesse im September 2001 durfte ich den Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea Helmut Matthies kennenlernen. Hauptthema des Gespräches: Das Wunder der Wiedervereinigung Deutschlands und meine absehbare Zeit ohne Arbeit. Dieser Mann konnte das, was viele nicht können: Zuhören. Er verabschiedete sich mit den Worten: „Wenn Sie Hilfe brauchen, dann rufen Sie mich bitte an. Gott befohlen!“ Die Zeit, sich wieder beruflich neu zu orientieren, war gekommen. Das Übliche: Bewerbungen schreiben, Kontakte suchen, Telefonate führen. Die Ordner füllten sich rasant. In dieser Zeit erhielt ich den Bescheid vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst über die Gleichwertigkeit von Bildungsabschlüssen mit der Berechtigung, den Grad Dipl.-Ing. (FH) zu führen. Die am 30. August 1980 (!) abgelegte Abschlussprüfung an der Ingenieurschule für Maschinenbau Breitenbrunn sollte nun nachträglich „im Sinne von Artikel 37 Abs. 1 Satz 2 des Einigungsvertrages einem Fachhochschulabschluss“ gleichgestellt werden. Aber wozu sollte ich das noch einmal brauchen?

 

Beruf und Dienste

Dank des unermüdlichen Einsatzes von Helmut Matthies, der schon in den Tagen der friedlichen Revolution 1989 ein idea-Büro im Osten Deutschland haben wollte, durfte ich von Februar 2002 bis August 2011 die Geschäftsstelle Ost der Evangelischen Nachrichtenagentur idea e.V. und die Außenstelle der zeichensetzen wetzlar GmbH leiten.

Zum 1. September 2011 wurde ich vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungs-fragen e.V. (AG WELT e.V.) als Pressesprecher, Referent und Evangelist berufen. Zeitgleich habe ich meinen Dienst als Chefredakteur der Lichtzeichen Verlag GmbH aufgenommen.

Ehrenamtlich engagiere ich mich als Mitglied beim Gemeindehilfsbund (Gemeinnütziger Verein) Walsrode und bin Vorsitzender des Verbandes Lebensrecht Sachsen e.V. In der Legislaturperiode 2008 bis 2014 war ich ehrenamtlich Kreisrat im Erzgebirgskreis.

 

Der Sinn meines Lebens

Die Welt würde sich doch auch dann weiter drehen, wenn es mich nicht gäbe: Meine Frau hätte wahrscheinlich einen anderen Mann. Auf meinem Arbeitsplatz würde vielleicht ein anderer sitzen. Kein Mensch würde mich irgendwann oder irgendwo vermissen. Aber es ist anders: Es gibt mich. Wozu? Was ist der Sinn meines Lebens? Dass ich bin, wer ich bin und wie ich bin, habe ich in letzter Instanz nicht meinen Eltern zu verdanken. Gott hat mich gewollt. Er hat mich so gewollt und nicht anders, ob mir das nun passt oder nicht. Und darum liegt auch in Ihm allein der Sinn meines Lebens. Wenn ich also wissen will, warum ich so und nicht anders unterwegs war und bin, so brauche ich nur Ihn zu fragen, mit Ihm zu sprechen, auf Ihn zu hören. Gott will mich so wie ich eben bin, mit meinen Gaben und Grenzen, mit meinen Stärken und Schwächen. Gott ist mit mir unterwegs. Vor, mitten und auch nach jedem Neuanfang. Ich glaube fest daran, dass Er mir keine Antwort schuldig bleibt, gleich welchen Weg Er mit mir gehen wird. Bei und an Ihm zu bleiben, auf allen Wegen in Familie, Beruf und Gesellschaft, ist eine große Herausforderung. Aber in dieser Herausforderung liegen Hoffnung und Zuversicht begründet, dass es auch dann einen Neuanfang geben wird, wenn mein Leben in dieser Welt einmal zu Ende sein wird. Gott hat seinen einzigen Sohn blutig schlagen und ans Kreuz nageln lassen, damit ich gerettet werde, damit der Tod eben nicht das Letzte ist, sondern das ewige Leben bei Gott. „Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6).

—Thomas Schneider

Quelle: „Jeder Tag ist eine Chance“ Hänssler-Verlag Holzgerlingen 3-7751-3847-1 — Persönlich überarbeitete Fassung 2017