24. Juni 2018

Trotz allem: Es gibt Hoffnung!

Thomas Schneider, Foto: agwelt

von Thomas Schneider

Immer mehr Menschen in unserem Land resignieren. Sie lassen alles laufen, wie es eben läuft. „Wir können doch sowieso nichts tun“ plappert es über so manche Lippen. Gestern meinte ein Anrufer: „Da hilft nur noch Beten!“. Na, klar! Ja! Beten zu dem, der das Regiment führt. Die lebensspendende Verbindungsleitung zum Schöpfer hin sollte an keinem einzigen Tag gekappt werden. Ohne IHN und seinem weitsichtigen Ratschluss können wir ohnehin nichts tun. Doch wozu hat uns Gott auch Arme und Beine geschenkt, Augen und Ohren, Herz und Verstand? Sollten wir diese Teile nicht auch irgendwie gebrauchen?

Zum Beten gehört das Tun, wie das Atemholen zum Leben. Solange wir atmen können, sind wir gefordert, dem Schöpfer unseres Lebens zu dienen. Wer seine Hände in den Schoß legt, handelt Gott gegenüber verantwortungslos. Denn das lässt durchblicken: „Lass mal die anderen rackern. Mir hilft doch auch keiner!“ Wer seinen Verstand nicht gebraucht oder diesen aus purer Faulheit verkümmern lässt, handelt gegenüber Gott ebenfalls verantwortungslos. Ein leichter Fraß für Manipulation!

Den von Gott geschenkten Verstand gebrauchen

Auch und gerade Christen sind gefordert, ihren von Gott geschenkten Verstand zu gebrauchen. Täten sie es, dann würden sie doch das erbärmliche Wehklagen an allen Ecken und Enden hören und die himmelschreienden Gotteslästerungen in Kirche, Politik und Gesellschaft nicht übersehen. Wer wollte dann noch zuschauen, wenn Schutzbefohlene bereits im Kindergarten sexualisiert werden, wenn an Schulen und Universitäten der Genderwahnsinn ausbricht und sich jeder auf Empfehlung bestimmter Lobbygruppen und Parteien und nach Lust und Laune ein neues biologisches Geschlecht aussuchen kann? – Es muss nicht erst die Pest ausbrechen, um von Krankheit reden zu müssen.

Wer seinen Verstand von Gott leiten lässt, wird nicht länger zuschauen, wie unser Land vom Islam unterwandert und überrollt wird. In Verantwortung vor Gott ist es unabdingbar, den Islam einzig und allein auf Grundlage der Heiligen Schrift, der Bibel, zu bewerten. Dazu muss man aber auch seine Augen gebrauchen und die Bibel lesen. Viele Kirchenfürsten und Politiker öffnen dieser christen- und judenfeindlichen Ideologie Tor und Tür. Das ist nicht nur Hohn und Spott, sondern Verrat an den verfolgten Christen in islamischen Ländern und an allen Moslems, die zum wahren Glauben an Jesus Christus gefunden haben. Dazu dürfen Christen nicht schweigen, sondern den Mund aufmachen.

Jesus ist auch für Gotteslästerer gekommen

„Jesus wurde von einer Jungfrau geboren? Gott hat alles in sechs Tagen erschaffen? Gott hat seinen Sohn am Kreuz sterben lassen, damit der Mensch Rettung erfährt und in den Himmel kommt? Ach, das kann doch heute alles so nicht mehr geglaubt werden!“ – Was hörst du in der Sonntagspredigt? Gottes geistgewirktes Wort oder historische Bibelkritik, gut vermengt mit humanistischem oder gar hinduistischem Gedankengut? Zunehmend wird, übrigens längst nicht mehr nur in den Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Teufel der rote Teppich ausgerollt, damit der sein Unwesen treiben und Menschen in die Irre führen kann.

Trotz allem: Es gibt Hoffnung! Jesus ist geboren! Der Heiland für die Welt! Er lässt sich von arglistigen Plänen von Menschen nicht beirren und geht seinen geradlinigen Weg. Auch für die schlimmsten Gotteslästerer ist Jesus in die Welt gekommen und hat den schweren Weg von der Krippe zum Kreuz auf sich genommen. Bereits über der Krippe im Stall von Bethlehem hängt der Schleier des Todes. Doch mit dem Tod am Kreuz ist nicht alles aus. Jesus lebt! Er sitzt zur Rechten Gottes und wird wiederkommen, um über lebende und tote Menschen Gericht zu halten. Noch ist Gnadenzeit. Gerade in diesen Tagen sollten wir uns das bewusst machen.

Gesegnetes Christfest und viel Weisheit vom HERRN für alles Tun im Neuen Jahr!

Ihr/Euer Thomas Schneider

Weihnachten 2017