18. September 2018

Rechtspopulisten haben „keine Ahnung von der Botschaft Christi“

Quelle: idea.de

ekbo

Berlin (idea) – Mit scharfen Worten hat der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, vor einer „rechtspopulistischen Bewegung“ in Deutschland gewarnt.

Sie versuche, sich christlich zu geben, säe aber nur Unfrieden mit ihren Parolen, sagte er in einem Gottesdienst für bedrängte Christen am Sonntag „Reminiscere“ (21. Februar) in Berlin. Er vermied es jedoch, die AfD und Pegida zu nennen. Inzwischen beschimpften, so Dröge, die führenden Köpfe der Rechtspopulisten in aller Offenheit die Kirchen: „Verlogen seien wir. Für bedrängte Christen würden wir uns zu wenig einsetzen. Wir würden die Ängste der eigenen Bevölkerung nicht ernst nehmen.“

Die Bundessprecherin der AfD, Frauke Petry, hatte der Kirche Verlogenheit in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen. Laut Dröge zeigen alle diese Parolen, „dass hier Menschen das Wort ergreifen, die weder Ahnung haben von dem, was die Kirchen in unserem Land und weltweit leisten, noch von der Botschaft Jesu Christi.“ Die Kirche engagiere sich für christliche Flüchtlinge, erhebe ihre Stimme für Bedrängte und helfe über die Diakonie in Flüchtlingslagern weltweit. Man unterstütze auch [Weiterlesen]