21. September 2018

Presseschau: Was bedeutet Ostern heute?

Quelle: idea.de

Foto: Halina Zaremba/pixelio.de

Foto: Halina Zaremba/pixelio.de

Welt am Sonntag: Gott oder gar nicht

Die „Welt am Sonntag“ (Berlin) beobachtet einen Trend: Viele können mit der Kirche gar nichts mehr anfangen, andere wollen sich endlich aktiv beteiligen: „Wie an einem Grabenbruch nämlich reißt die deutsche Glaubenslandschaft entzwei. Immer größer wird der Abstand zwischen den Uninteressierten, denen Religion völlig egal ist, und jenen Christen, die sich … mit zunehmender Intensität auf das kirchliche Leben einlassen.

Diese Spreizung hat kürzlich eine Studie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auch in deren eigener Mitgliedschaft offenbart. Immer mehr Protestanten fühlen sich ihrer Kirche ‚kaum’ oder ‚überhaupt nicht’ verbunden. Auf 32 Prozent ist ihr Anteil bei den Evangelischen gestiegen. Man zahlt zwar noch Kirchensteuer, erwartet sonst aber überhaupt nichts mehr. Gleichzeitig sind mittlerweile 43 Prozent der Kirche ‚sehr’ oder ‚ziemlich verbunden’. … Entweder ganz oder gar nicht. Entweder mitmachen oder weggehen. Das zwingt die Kirchen zum Umdenken. Sie müssen lernen, dass da draußen nicht mehr ein Riesenpotenzial von Halbchristen der kirchlichen Versorgung harrt. Schon wird, zumal in der evangelischen Kirche, heftig diskutiert, was daraus für die Missionierung folgt. Hat die überhaupt noch Sinn?“ [Weiterlesen]