18. Oktober 2018

netzwerkB fordert personelle Konsequenzen bei GRÜNEN

netzwerkB

Der Verein „Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.“ (netzwerkB, Scharbeutz) fordert personelle Konsequenzen in der Partei Bündnis90/Die Grünen.

„Volker Beck, Daniel Cohn-Bendit und andere waren Akteure in der Verharmlosung und Ideologisierung von Pädosexualität, die sich mindestens über einen Zeitraum von 1969 bis 1988 über mehr als 30 Jahre erstreckte und seitdem von den Grünen bis heute vertuscht wird“, heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung.

Lebenslange Traumatisierungen bei Opfern

Die Opfer hätten ihr Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen ihrer Gewalterfahrung zu kämpfen. Die äußerlich nicht sichtbaren Gesundheitsschäden – die Folgen lebenslanger Traumatisierungen bei sexualisierter Gewalt – seien bis heute nicht ausreichend anerkannt. Die Grünen hätten es ebenso mitzuverantworten, dass das heutige Strafgesetzbuch im Bereich von sexualisierter Gewalt extrem unzulänglich sei und mehr Täterschutz als Opferschutz beinhalte. Die „Schreibtischtäter von damals“ strebten auch heute noch nach Ämtern und öffentlicher Anerkennung. Das sei für alle Opfer „unerträglich“, so netzwerkB.

–> Der vollständige Wortlaut der Pressemitteilung