20. Juli 2018

Von Gottes Liebe erzählen, christlich handeln und Positives bewirken

Quelle: idea.de

Hamburg (idea) – „Die Not schreit zum Himmel, auch in unserem Land.” Das sagte der Leiter des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche”, Bernd Siggelkow (Berlin), in einem ökumenischen Dankgottesdienst aus Anlass des neun-jährigen Bestehens des christlichen Fernsehsenders Bibel TV am 24. September in Hamburg.

Er forderte dazu auf, von Gottes Liebe zu erzählen, christlich zu handeln und so Positives zu bewirken. In seiner Predigt berichtete er von einem achtjährigen Jungen, der sich darüber beschwerte, dass seine kleine Schwester an einem Sommercamp der „Arche“ teilnehmen und sich dort sattessen durfte. „Er konnte das zuhause offensichtlich nicht“, so Siggelkow. In seinen Büchern „Generation Wodka” und „Deutschlands sexuelle Tragödie” hat der Theologe zahlreiche Beispiele für Kinderarmut in Deutschland dokumentiert. Dem katholischen Bibel TV-Moderator Wolfgang Severin (Hamburg) zufolge zeigen die Reaktionen vieler Zuschauer, dass „gerade in diesen verwirrenden Zeiten Menschen nach Halt suchen“. Der Priester, der auch für die katholische Gemeinde deutscher Sprache in Brüssel tätig ist, appellierte an die Christen, auf Rat- und Hilfesuchende zuzugehen, anstatt sich in Gruppen zurückzuziehen, „in denen sie sich richtig wohlfühlen“. Der Geschäftsführer des Senders, Henning Röhl, hob den konfessionsübergreifenden Charakter von Bibel TV hervor. Mitarbeiter aus vielen geistlich unterschiedlich geprägten Kirchen seien im Glauben an Gott vereint. Die christliche Vielfalt treffe auch auf die vielen Zuschauer von Bibel TV zu. Der Sender kann nach eigenen Angaben über den Satelliten Astra digital etwa 40 Haushalte in Europa erreichen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sendet Bibel TV auch im digitalen TV-Kabel und über das Internet-Fernsehen IPTV, in Deutschland zusätzlich über das digitale Antennenfernsehen DVB-T. Getragen wird der Sender von einer gemeinnützigen GmbH mit 16 Gesellschaftern; die katholische und evangelische Kirche sind zusammen mit 25,5 Prozent beteiligt. Hauptgesellschafterin ist die Rentrop-Stiftung (Bonn).