21. Juni 2018

Notlagenfonds der Diakonie für Schwangere

Quelle: idea.de

Der Pressesprecher des Evangelischen Arbeitskreises der baden-württembergischen CDU (EAK), Norbert Lurz. Foto: PR

Der Pressesprecher des Evangelischen Arbeitskreises der baden-württembergischen CDU (EAK), Norbert Lurz. Foto: PR

Stuttgart (idea) – „Kind willkommen“ heißt ein neuer Notlagenfonds, mit dem die Diakonischen Werke in Baden und Württemberg Schwangeren helfen können.
 

Ziel ist, bestehende oder zu erwartende Not- und Konfliktlagen bis zu zwei Jahre nach der Geburt eines Kindes zu bewältigen. Die Initiative ging vom Evangelischen Arbeitskreis der baden-württembergischen CDU (EAK) aus, der nach Angaben seines Pressesprechers Norbert Lurz „etwas Konkretes zum Schutz des Lebens tun“ wollte. Im vergangenen Jahr wurden in Baden-Württemberg 11.539 Kinder abgetrieben. In den Fonds haben bisher das Sozialministerium 30.000 Euro und die beiden Diakonischen Werke je 10.000 Euro eingezahlt. Weitere Mittel sollen aus Kollekten von Kirchengemeinden kommen. Der EAK-Landesvorsitzende Hans-Michael Bender (Karlsruhe) – auch stellvertretender EAK-Bundesvorsitzender – sagte, der Fonds habe Modellcharakter für die anderen Bundesländer. Er kündigte an, bei den anderen EAK-Landesverbänden für ähnliche Einrichtungen zu werben. Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) bezeichnete die Initiative als wichtige Ergänzung zur Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ und der Landesstiftung „Familie in Not“. Genauso wichtig wie die neue finanzielle Hilfsmöglichkeit sei das Signal, dass niemand in einer Notlage alleingelassen werde.