18. Oktober 2018

Medienverbund KEP rügt „gezielte Medienkampagne“

Quelle: idea.de

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Wetzlar (idea) – Eine „gezielte Medienkampagne“ gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den früheren Jenaer Hochschulprofessor Reinhard Haupt rügt der Christliche Medienverbund KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten).
 

Der Humanistische Pressedienstes (hpd, Berlin) sowie die Zeitungen „Neues Deutschland“ (Berlin) und „Freies Wort“ (Suhl) bildeten dabei eine „unheilige Allianz“, erklärte KEP-Geschäftsführer Wolfgang Baake (Wetzlar) am 19. Februar. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hatte dem Betriebswirtschaftler Haupt am 21. Januar in Erfurt das Bundesverdienst am Bande überreicht. In der Würdigung wurde auch sein Engagement in der evangelikalen Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald) gelobt, die sich mit Schöpfungswissenschaft befasst. Der KEP zufolge kritisierte der hpd am 8. Februar die Ehrung des evangelikalen Hochschullehrers. Man könne die Verbreitung der biblischen Schöpfungslehre nicht als besondere geistige Leistung betrachten: „Im Gegenteil: Es ist ein Zurückdrängen der Aufklärung, der kulturellen Errungenschaft wissenschaftlichen Denkens.“ Ähnliche Einwände brachten auch die beiden Zeitungen vor. Nach Baakes Ansicht wird dadurch ein Hochschulprofessor diskreditiert, „nur weil er als engagierter Christ aktiv in seiner Gemeinde und ehrenamtlich in der Studiengemeinschaft ‚Wort und Wissen’ mitarbeitet“.