<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Thomas Schneider Breitenbrunn &#187; SED</title>
	<atom:link href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/tag/sed/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de</link>
	<description>Meine Seiten im Web.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 12:27:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>SED-Unrecht unzureichend aufgearbeitet</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-09/sed-unrecht-unzureichend-aufgearbeitet/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-09/sed-unrecht-unzureichend-aufgearbeitet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Einigungsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Staatssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[UOKG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=3831</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Berlin (idea) – 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Einigungsvertrages ist die Lage vieler SED-Opfer „immer noch nicht zufriedenstellend“. Das beklagt die Union der Opferverb&#228;nde Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG/Berlin).&#160; Der am 31. August 1990 unterzeichnete Einigungsvertrag regelte den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Angaben des Vorsitzenden der UOKG, Prediger Rainer Wagner (Neustadt/Weinstra&#223;e), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_3832" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/09/Wagner.jpg" alt="Der Vorsitzende der UOKG, Prediger Rainer Wagner. Foto: PR" title="Wagner" width="175" height="133" class="size-full wp-image-3832" /><p class="wp-caption-text">Der Vorsitzende der UOKG, Prediger Rainer Wagner. Foto: PR</p></div><strong>Berlin <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Einigungsvertrages ist die Lage vieler SED-Opfer „immer noch nicht zufriedenstellend“. Das beklagt die Union der Opferverb&#228;nde Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG/Berlin).</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Der am 31. August 1990 unterzeichnete Einigungsvertrag regelte den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Angaben des Vorsitzenden der UOKG, Prediger Rainer Wagner (Neustadt/Weinstra&#223;e), sind „dringend Nachbesserungen“ erforderlich. Viele Opfergruppen seien bisher nur mangelhaft oder gar nicht entsch&#228;digt worden, darunter Zersetzungsopfer, Zwangsausgesiedelte und in die Sowjetunion verschleppte Frauen. Zersetzungsma&#223;nahmen der Stasi bestanden unter anderem darin, Kritiker des SED-Regimes psychisch zu destabilisieren und ihren Ruf zu sch&#228;digen. Als unzureichend bezeichnet Wagner die juristische Aufarbeitung des SED-Unrechts: „T&#228;ter wurden nicht bestraft und sitzen heute noch in Schl&#252;sselpositionen.“ Er kritisiert ferner „die unzureichenden Regelungen der vielen Enteignungen und Vertreibungen aus den Zeiten der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR“. Wagner fordert au&#223;erdem, politisch motivierte Zwangsadoptionen „endlich als Systemunrecht“ anzuerkennen. Die UOKG  wurde 1991 gegr&#252;ndet und umfasst mehr als 30 Verb&#228;nde und Initiativen.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-09/sed-unrecht-unzureichend-aufgearbeitet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tote an der innerdeutschen Grenze nicht vergessen</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/tote-an-der-innerdeutschen-grenze-nicht-vergessen/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/tote-an-der-innerdeutschen-grenze-nicht-vergessen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 18:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskampfgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stalinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Volkspolizisten]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Böhmer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=3603</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Berlin/Magdeburg/Erfurt (idea) – An den Bau der Berliner Mauer vor 49 Jahren haben Politiker und Opfer des Stalinismus erinnert. Am 13. August 1961 hatten Volkspolizisten und Betriebskampfgruppen der DDR begonnen, an der Sektorengrenze Sperranlagen zu errichten.&#160; Die Erinnerung an die deutsche Teilung und den Mauerbau m&#252;sse wach gehalten und den jungen Menschen weitergegeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle:<a href="http://www.idea.de" class="liexternal"> idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_3604" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/08/Wolfgang-B&#246;hmer.jpg" alt="Sachsen-Anhalts Ministerpr&#228;sident Wolfgang B&#246;hmer (CDU)." title="Wolfgang B&#246;hmer" width="175" height="131" class="size-full wp-image-3604" /><p class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalts Ministerpr&#228;sident Wolfgang B&#246;hmer (CDU).</p></div><strong>Berlin/Magdeburg/Erfurt <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – An den Bau der Berliner Mauer vor 49 Jahren haben Politiker und Opfer des Stalinismus erinnert. Am 13. August 1961 hatten Volkspolizisten und Betriebskampfgruppen der DDR begonnen, an der Sektorengrenze Sperranlagen zu errichten.</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Die Erinnerung an die deutsche Teilung und den Mauerbau m&#252;sse wach gehalten und den jungen Menschen weitergegeben werden, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpr&#228;sident Wolfgang B&#246;hmer (CDU). Th&#252;ringens Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht (CDU) appellierte, die Toten und Verletzten an der innerdeutschen Grenze nicht zu vergessen. Die Opfer seien „ein Beleg f&#252;r die Menschenverachtung des SED-Regimes“. Die Unmenschlichkeit habe sich auch darin gezeigt, dass die Hinterbliebenen &#252;ber das Schicksal der Grenzopfer oft nicht informiert, sondern „kriminalisiert und ausgegrenzt wurden“, so Lieberknecht. Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung seien die schmerzlichen Erinnerungen daran vielfach noch wach.</p>
<p><strong>Bildung das beste Mittel gegen Ostalgie</strong></p>
<p>In Berlin erinnerte auch die „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ (VOS) an das Unrechtsregime in der DDR. Mit dem Regierenden B&#252;rgermeister Klaus Wowereit (SPD) gedachten Vertreter des mitgliederst&#228;rksten SED-Opferverbands in der Kapelle der Vers&#246;hnung der Toten und Verletzten von Mauer und Stacheldraht. In der Gedenkst&#228;tte Berliner Mauer legten sie einen Kranz nieder. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“, Ronald L&#228;ssig, forderte dazu auf, die politische Bildung der Jugendlichen zu verbessern. Das sei das beste Mittel gegen Ostalgie. „Gerade die jungen Menschen m&#252;ssen erfahren, dass bis vor 20 Jahren noch eine Diktatur in Deutschland existierte, die an der Grenze auf Menschen schoss, als seien sie Hasen“, so L&#228;ssig. Nach neuen Recherchen starben an der innerdeutschen Grenze mindestens 1.393 Menschen, 46 mehr als bisher bekannt. Das letzte Opfer war Chris Gueffroy, der im Februar 1989 bei einem Fluchtversuch in Berlin erschossen wurde. Nach ihm wurde nun eine Stra&#223;e im Berliner Bezirk Treptow-K&#246;penick benannt. Die „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ bezeichnete die Stra&#223;enbenennung als „richtiges Signal zur richtigen Zeit“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/tote-an-der-innerdeutschen-grenze-nicht-vergessen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SED-Forscher rechnet mit mehr Maueropfern</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/sed-forscher-rechnet-mit-mehr-maueropfern/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/sed-forscher-rechnet-mit-mehr-maueropfern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 16:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Maueropfer]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=3607</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: jungefreiheit.de BERLN. Die Zahl der Menschen, die gewaltsam ums Leben kamen, als sie versuchten aus der DDR zu fliehen, mu&#223; m&#246;glicherweise deutlich nach oben korrigiert werden. Dies geht aus einer Untersuchung des Leiters des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universit&#228;t Berlin, Klaus Schroeder, hervor.&#160; Demnach seien bislang die Opfer, die bei ihrer Flucht &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www,jungefreiheit.de" class="liexternal">jungefreiheit.de</a></p>
<p><div id="attachment_3608" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/08/Maueropfer.jpg" alt="Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Maueropfer am Berliner Tiergarten Foto: Wikipedia/OFTW" title="Maueropfer" width="250" height="173" class="size-full wp-image-3608" /><p class="wp-caption-text">Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Maueropfer am Berliner Tiergarten Foto: Wikipedia/OFTW</p></div>BERLN. Die Zahl der Menschen, die gewaltsam ums Leben kamen, als sie versuchten aus der DDR zu fliehen, mu&#223; m&#246;glicherweise deutlich nach oben korrigiert werden. Dies geht aus einer Untersuchung des Leiters des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universit&#228;t Berlin, Klaus Schroeder, hervor.<br />&nbsp;</p>
<p>Demnach seien bislang die Opfer, die bei ihrer Flucht &#252;ber Drittl&#228;nder wie Bulgarien oder Jugoslawien ums Leben gekommen seien, kaum erforscht worden, sagte Schroeder der Mitteldeutschen Zeitung. Seiner Meinung nach k&#228;men noch bis zu hundert hinzu, so da&#223; man insgesamt von etwa 1.000 Opfern sprechen m&#252;sse.</p>
<p>Die „Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalit&#228;t“ in Salzgitter hatte bislang 872 Todesopfer gez&#228;hlt, haupts&#228;chlich Fl&#252;chtlinge aber auch Grenzsoldaten.</p>
<p><strong>Zahlenstreit dauert an</strong></p>
<p>Die Leiterin des Mauermuseums am Checkpoint Charlie, Alexandra Hildebrandt, nannte dagegen auf einer Pressekonferenz am Mittwoch f&#252;r die Zeit von 1945 bis 1989 die Zahl von 1.393 ermordeten oder ums Leben gekommenen Fl&#252;chtlingen. Das sind 46 Opfer mehr als das Museum bislang ermittelt hatte.</p>
<p>Zu den neu recherchierten Einzelschicksalen von Maueropfern des Museums z&#228;hlt beispielsweise der Fl&#252;chtling Klaus K&#252;hne, welcher am 20. M&#228;rz 1962 erschossen wurde, w&#228;hrend er den Elbe-Nebenflu&#223; Aland durchschwamm.</p>
<p>Hinzugekommen ist auch das westdeutsche Ehepaar Anita und Heinz-J&#252;rgen Kusnatzky. Beide wollten am 28. Oktober 1982 die DDR am Grenz&#252;bergang Helmstedt/Marienborn in Richtung Bundesrepublik verlassen und wurden von der ausgefahrenen Betonsperre der Grenzer gestoppt.</p>
<p><strong>Staatsanwaltschaft z&#228;hlt 270 Opfer</strong></p>
<p>Schroeder kritisierte Hildebrandts Kriterien, die der Ermittlung ihrer Daten zugrundeliegen. So werden in ihrer Aufz&#228;hlung beispielsweise auch Menschen miteinbezogen, die bei Grenzkontrollen einen Herzinfarkt erlitten. Schroeder sagte, er halte es f&#252;r falsch, einen so „weiten Begriff von Maueropfern“ zu verwenden wie dies Frau Hildebrandt tue, da so nur „unn&#252;tze Fronten“ aufgebaut w&#252;rden.</p>
<p>Um die genauen Opferzahlen gibt es seit Jahren Auseinandersetzungen. Die Berliner Staatsanwaltschaft weist 270 t&#246;dliche Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze nach und setzt damit eine deutlich niedrigere Zahl an. (jv) </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/sed-forscher-rechnet-mit-mehr-maueropfern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verfassungsgericht best&#228;tigt Rentenk&#252;rzung f&#252;r DDR-Funktion&#228;re</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-07/verfassungsgericht-bestaetigt-rentenkuerzung-fuer-ddr-funktionaere/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-07/verfassungsgericht-bestaetigt-rentenkuerzung-fuer-ddr-funktionaere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionäre]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=3442</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: jungefreiheit.de KARLSRUHE. Die Rentenk&#252;rzung f&#252;r ehemalige DDR-Staatsfunktion&#228;re ist rechtens. Das Bundesverfassungsgericht best&#228;tigte die Einsch&#228;tzung des Gesetzgebers, da&#223; die Rente f&#252;r Funktion&#228;re teilweise politische Anpassung und unbedingte Erf&#252;llung des Herrschaftsanspruches der SED belohnen sollte. Eine K&#252;rzung sei daher verfassungskonform. Ein fr&#252;herer DDR-Minister f&#252;r Umweltschutz und Wasserwirtschaft sowie ein stellvertretender Minister f&#252;r Leichtindustrie hatten dagegen geklagt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.jungefreiheit.de" class="liexternal">jungefreiheit.de</a></p>
<p><div id="attachment_3443" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/07/DDR.jpg" alt="Staatsfunktion&#228;re zum 40. Jahrestag der DDR 1989 in Berlin Foto: Wikipedia/Bundesarchiv" title="Berlin, 40. Jahrestag DDR-Gr&#252;ndung, Ehreng&#228;ste" width="250" height="156" class="size-full wp-image-3443" /><p class="wp-caption-text">Staatsfunktion&#228;re zum 40. Jahrestag der DDR 1989 in Berlin Foto: Wikipedia/Bundesarchiv</p></div>KARLSRUHE. Die Rentenk&#252;rzung f&#252;r ehemalige DDR-Staatsfunktion&#228;re ist rechtens. Das Bundesverfassungsgericht best&#228;tigte die Einsch&#228;tzung des Gesetzgebers, da&#223; die Rente f&#252;r Funktion&#228;re teilweise politische Anpassung und unbedingte Erf&#252;llung des Herrschaftsanspruches der SED belohnen sollte. Eine K&#252;rzung sei daher verfassungskonform.</p>
<p>Ein fr&#252;herer DDR-Minister f&#252;r Umweltschutz und Wasserwirtschaft sowie ein stellvertretender Minister f&#252;r Leichtindustrie hatten dagegen geklagt. Sie werteten die Rentenk&#252;rzung unter anderem als „Rentenstrafrecht“.</p>
<p><strong>Kein Rentenstrafrecht</strong></p>
<p>Die Karlsruher Richter wiesen den Einwand jedoch zur&#252;ck. Der bundesdeutsche Gesetzgeber sanktioniere nicht fr&#252;heres Verhalten der Betroffenen, sondern versage die Fortschreibung von Vorteilen aus dem System der DDR im Rentenrecht der Bundesrepublik. Die „den Kl&#228;gern verbleibenden Renten liegen immer noch erheblich &#252;ber der Durchschnittsrente eines fr&#252;heren B&#252;rgers der DDR“, hie&#223; es in der am Mittwoch ver&#246;ffentlichten Entscheidung.</p>
<p>Bereits der Einigungsvertrag 1990 hatte festgelegt, da&#223; ungerechtfertigte und &#252;berh&#246;hte Rentenanspr&#252;che aus DDR-Zusatzversorgungssystemen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung der Bundesrepublik zu &#252;berf&#252;hren sind. Entsprechende Regelungen im sogenannten Anspruchs- und Anwartschafts&#252;berf&#252;hrungsgesetz erkl&#228;rte das Verfassungsgericht 1999 und 2004 f&#252;r verfassungswidrig. (cs)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-07/verfassungsgericht-bestaetigt-rentenkuerzung-fuer-ddr-funktionaere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DDR-Zeitzeugen: Den Wert der Freiheit erkennen</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-05/ddr-zeitzeugen-den-wert-der-freiheit-erkennen/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-05/ddr-zeitzeugen-den-wert-der-freiheit-erkennen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 08:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Staatssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=2551</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de M&#252;nchen (idea) – Eine gr&#246;&#223;ere Wertsch&#228;tzung der freiheitlichen Demokratie w&#252;nschen sich Zeitzeugen der DDR-Diktatur. Bei einer Podiumsdiskussion am 15. Mai auf dem 2. &#214;kumenischen Kirchentag in M&#252;nchen sprachen sich mehrere Teilnehmer daf&#252;r aus, die Erinnerung an das SED-Unrechtsregime wachzuhalten.&#160; „Sie m&#252;ssen ein Gef&#252;hl f&#252;r die Kostbarkeit von Freiheit entwickeln“, sagte etwa Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_2552" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/05/ddr-heise.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2551]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/05/ddr-heise.jpg" alt="Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse (links) im Gespr&#228;ch mit Jugendlichen: Ein Wunder, dass 1989 kein Schuss fiel. Foto: idea/Ottmar" title="Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse (links) im Gespr&#228;ch mit Jugendlichen: Ein Wunder, dass 1989 kein Schuss fiel. Foto: idea/Ottmar" width="175" height="131" class="size-full wp-image-2552" /></a><p class="wp-caption-text">Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse (links) im Gespr&#228;ch mit Jugendlichen: Ein Wunder, dass 1989 kein Schuss fiel. Foto: idea/Ottmar</p></div><strong>M&#252;nchen <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea) </a>– Eine gr&#246;&#223;ere Wertsch&#228;tzung der freiheitlichen Demokratie w&#252;nschen sich Zeitzeugen der DDR-Diktatur. Bei einer Podiumsdiskussion am 15. Mai auf dem 2. &#214;kumenischen Kirchentag in M&#252;nchen sprachen sich mehrere Teilnehmer daf&#252;r aus, die Erinnerung an das SED-Unrechtsregime wachzuhalten.</strong><br />&nbsp;</p>
<p>„Sie m&#252;ssen ein Gef&#252;hl f&#252;r die Kostbarkeit von Freiheit entwickeln“, sagte etwa Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse (SPD) zu den &#252;ber 100 meist jugendlichen Zuh&#246;rern. Es sei f&#252;r ihn ein Wunder, dass 1989, als zehntausende DDR-B&#252;rger nach den Montagsgebeten zum friedlichen Protest auf die Stra&#223;e gingen, kein Schuss fiel. Er habe nicht anders gekonnt, als sich anzuschlie&#223;en. Anderenfalls h&#228;tte er sich sp&#228;ter vor seinen Kindern sch&#228;men m&#252;ssen, sagte Thierse. Zur Freiheit z&#228;hle, sich politisch zu engagieren. Er habe zwar schon in jungen Jahren politisches Interesse gehabt, wollte damals aber nicht in eine der SED-Blockparteien eintreten. Erst als sich 1989 die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP) gr&#252;ndete, sei er aktiv geworden. Bereits wenige Monate nach seinem Eintritt wurde er zum Vorsitzenden gew&#228;hlt. Nach der Vereinigung mit der (westdeutschen) SPD wurde Thierse einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden. Wie der 66-J&#228;hrige sagte, w&#252;nsche er sich von der heutigen Jugend eine „politische Leidenschaft“. Es reiche nicht, &#252;ber „die da oben“ zu jammern und zu schimpfen. Wichtig sei es, sich selbst einzubringen.</p>
<p><strong>Freiheit verteidigen</strong></p>
<p>Die ehemalige B&#252;rgerrechtlerin und heutige Stasi-Beauftragte von Brandenburg, Ulrike Poppe (Potsdam), vertrat die Auffassung, dass die Freiheit immer wieder neu verteidigt werden m&#252;sse. Deshalb sei es wichtig, dass k&#252;nftige Generationen erfahren, was eine Diktatur ist und welchen Wert die Freiheit hat. Der Diakon und fr&#252;here Jugendwart der s&#228;chsischen Landeskirche in Marienberg, Eberhard Hei&#223;e (Sonnewalde/Brandenburg), berichtete von seinem Engagement in der evangelischen Jugendarbeit. Man habe sich nicht als Opposition zum Staat begriffen, sondern den Menschen etwas geben wollen, was sie woanders nicht bekommen konnten. „Eine ganze Menge junger Leute fand bei uns zuhause zum Glauben an Jesus Christus“, berichtete der 76-J&#228;hrige. Wegen seiner Aktivit&#228;ten wurde Hei&#223;e von der Stasi genau beobachtet. Zwei seiner f&#252;nf Kinder verbrachten wegen „Staatsverleumdung“ bzw. „Republikflucht“ einige Zeit in DDR-Gef&#228;ngnissen.</p>
<p><strong>Ein Mann vergab seinem Stasi-Spitzel</strong></p>
<p>Nach der Wiedervereinigung bekam Hei&#223;e Einblick in seine &#252;ber 4.000 Seiten dicke Stasi-Akte. Mit zwei der darin benannten Stasi-Spitzeln – seinem Ortspfarrer und einem Kirchen&#228;ltesten – habe er sich nicht mehr aussprechen k&#246;nnen, da beide vor der Einsichtnahme gestorben waren, berichtete er. Der Kirchen&#228;lteste hatte sich am 23. Dezember 1989 – kurz nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November – erh&#228;ngt. Ein anderer Stasi-Spitzel sei selbst auf Hei&#223;e zugekommen und habe ihn um Entschuldigung gebeten. „Ich konnte ihm im Namen Jesu vergeben.“</p>
<p><strong>Gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r Demokratie kommt nicht von links oder rechts</strong></p>
<p>Der evangelische Diakon und Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe (B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen) warnte in der Diskussion vor einer zunehmenden Politikverdrossenheit. Die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r die Demokratie komme derzeit nicht aus der links- oder rechtsextremistischen Ecke, sondern von dem wachsenden Eindruck der Bev&#246;lkerung, dass die Politik gegen die M&#228;chtigen der Wirtschaft und Finanzwelt nichts ausrichten k&#246;nnten. Hoppe hatte Anfang der achtziger Jahre eine Frau aus der DDR geheiratet. Beide waren 1984 abgeschoben worden. Sp&#228;ter engagierte er sich in der DDR-B&#252;rgerbewegung „B&#252;ndnis 90“, die sich 1991 mit der Partei „Die Gr&#252;nen“ zusammenschloss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-05/ddr-zeitzeugen-den-wert-der-freiheit-erkennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Motor“ der Gemeinschaftsbewegung: Hans-Joachim Martens wird 75</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-04/motor-der-gemeinschaftsbewegung-hans-joachim-martens-wird-75/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-04/motor-der-gemeinschaftsbewegung-hans-joachim-martens-wird-75/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 00:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche & Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Joachim Martens]]></category>
		<category><![CDATA[Pietismus]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=1920</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Woltersdorf (idea) &#8211; Jahrzehntelang hat er den Kurs des Pietismus ma&#223;geblich mitbestimmt – erst in der DDR und nach der Wiedervereinigung in ganz Deutschland: Pfarrer Hans-Joachim Martens (Woltersdorf bei Berlin).&#160; Am 2. April vollendet er sein 75. Lebensjahr. Er war von 1978 bis 1991 Vorsitzender des Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaftswerkes in der DDR. Von 1991 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_1921" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/04/martens.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1920]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/04/martens.jpg" alt="Hans-Joachim Martens war langj&#228;hriger Spitzenrepr&#228;sentant des innerkirchlichen Pietismus in der DDR. Foto: Eberhard Scharf" title="Hans-Joachim Martens war langj&#228;hriger Spitzenrepr&#228;sentant des innerkirchlichen Pietismus in der DDR. Foto: Eberhard Scharf" width="175" height="131" class="size-full wp-image-1921" /></a><p class="wp-caption-text">Hans-Joachim Martens war langj&#228;hriger Spitzenrepr&#228;sentant des innerkirchlichen Pietismus in der DDR. Foto: Eberhard Scharf</p></div><strong>Woltersdorf <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> &#8211; Jahrzehntelang hat er den Kurs des Pietismus ma&#223;geblich mitbestimmt – erst in der DDR und nach der Wiedervereinigung in ganz Deutschland: Pfarrer Hans-Joachim Martens (Woltersdorf bei Berlin).</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Am 2. April vollendet er sein 75. Lebensjahr. Er war von 1978 bis 1991 Vorsitzender des Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaftswerkes in der DDR. Von 1991 bis 2001 amtierte Martens als stellvertretender Vorsitzender des (gesamtdeutschen) Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. Der geb&#252;rtige Pommer engagierte sich bereits w&#228;hrend seiner Lehr- und Berufszeit als Elektriker in der Jugendarbeit einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Von 1956 bis 1960 studierte er an der Predigerschule Paulinum in Ostberlin. Seine theologische Laufbahn begann Martens anschlie&#223;end als Prediger im Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg, wo er 1969 auch Inspektor wurde. Dieses Leitungsamt hatte er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 inne.</p>
<p><strong>Immer auf Distanz zur SED</strong></p>
<p>Martens geh&#246;rte in der DDR zu den Pietisten, die sich konsequent der Diktatur verweigerten. Er nahm an keiner einzigen staatlichen Wahl w&#228;hrend der sozialistischen Herrschaft teil. R&#252;ckblickend sagte er, in der DDR sei in vielen Bereichen die Wahrheit zur L&#252;ge gemacht und das Volk „geistig verunstaltet“ worden. Deshalb seien Christen in der jetzigen Demokratie um so mehr aufgerufen, sich f&#252;r gerechte Verh&#228;ltnisse einzusetzen. Martens arbeitete auch in leitenden Gremien der evangelikalen Bewegung mit. So war er bis zum Fr&#252;hjahr 2004 Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Evangelischen Allianz. Au&#223;erdem war er Synodaler der berlin-brandenburgischen Kirche. Auch im Ruhestand ist Martens als Verk&#252;ndiger und als Autor der idea-spektrum-Rubrik „Kleine Kanzel“ aktiv.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-04/motor-der-gemeinschaftsbewegung-hans-joachim-martens-wird-75/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie die Stasi wieder an die Macht kommt</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-03/wie-die-stasi-wieder-an-die-macht-kommt/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-03/wie-die-stasi-wieder-an-die-macht-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 15:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenzuchthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hoheneck]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Staatssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Zuchthaus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=1845</guid>
		<description><![CDATA[(TS) Immer mehr Menschen in Deutschland erblinden auf ihrem linke Auge. Deshalb gibt es zum Wochenende ein Video zum Nachdenken mit dem Titel &#8220;Die Denunzianten-Partei: Stasi-Spitzel in der Linken&#8221; von SPIEGEL ONLINE.&#160; Wenn Sie dann noch m&#246;gen, besuchen Sie den &#8220;Hoheneck Blog&#8221; mit Informationen &#252;ber das ber&#252;chtigte DDR-Frauenzuchthaus im s&#228;chsischen Erzgebirge. Und bestellen Sie unbedingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1849" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/03/gefangen-im-stasiknast1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1845]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2010/03/gefangen-im-stasiknast1-189x300.jpg" alt="Erschienen im Lichtzeichen Verlag www.lichtzeichen-verlag.com" title="Erschienen im Lichtzeichen Verlag www.lichtzeichen-verlag.com" width="189" height="300" class="size-medium wp-image-1849" /></a><p class="wp-caption-text">Erschienen im Lichtzeichen Verlag www.lichtzeichen-verlag.com</p></div>(TS) Immer mehr Menschen in Deutschland erblinden auf ihrem linke Auge. Deshalb gibt es zum Wochenende ein <a href="http://vodpod.com/watch/3014833-video-spiegel-online-nachrichten?pod=" class="liexternal">Video zum Nachdenken</a> mit dem Titel &#8220;Die Denunzianten-Partei: Stasi-Spitzel in der Linken&#8221; von <a href="http://www.spiegel.de/" class="liexternal">SPIEGEL ONLINE</a>.<br />&nbsp; </p>
<p>Wenn Sie dann noch m&#246;gen, besuchen Sie den <a href="http://hoheneck.wordpress.com/buch-knast-tagebuch/" class="liexternal">&#8220;Hoheneck Blog&#8221;</a> mit Informationen &#252;ber das ber&#252;chtigte DDR-Frauenzuchthaus im s&#228;chsischen Erzgebirge. </p>
<p>Und bestellen Sie unbedingt <strong>&#8220;Gefangen im Stasiknast &#8211; Tagebuch einer politischen Gefangenen im Frauenzuchthaus Hoheneck&#8221;</strong> unter <a href="http://www.lichtzeichen-verlag.com" class="liexternal">www.lichtzeichen-verlag.com</a>. Wer nach der Lekt&#252;res dieses Menschenschicksales immer noch der Auffassung sein sollte, dass die DDR kein Unrechtsstaat gewesen ist, sollte unbedingt die ehemaligen Stasigef&#228;ngnisse besuchen.<br />
Glaubt er es dann immer noch nicht, sollte er sich seine Unzurechnungsf&#228;higkeit beim n&#228;chsten Psychiater bescheinigen lassen. </p>
<p>In K&#252;rze wird auf dieser Homepage unter &#8220;Audio&#8221; ein Interview zu h&#246;ren sein, das der idea-Leiter Helmut Matthies mit der Buchautorin und ehemaligen politischen Gefangenen im Zuchthaus Hoheneck, Birgit Schlicke, zur diesj&#228;hrigen Leipziger Buchmesse am 20. M&#228;rz gef&#252;hrt hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-03/wie-die-stasi-wieder-an-die-macht-kommt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kirche sollte S&#252;nde S&#252;nde nennen</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-12/kirche-sollte-suende-suende-nennen/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-12/kirche-sollte-suende-suende-nennen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gauck]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<category><![CDATA[Täter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=921</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: ideaSpektrum Nr. 51/2009 Seite 30 (ideaOst) Die Kirchen sind ihrem Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit nicht ausreichend gerecht geworden. Dieser Ansicht ist der ehemalige Bundesbeauftragte f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Pfarrer Joachim Gauck (Rostock). &#160; Wie er in einem Interview mit dem Deutschen Pfarrerblatt (Kernen) sagte, ist f&#252;r manche Gremien in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">ideaSpektrum</a> Nr. 51/2009 Seite 30 (ideaOst)</p>
<p><div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/12/gauck_joachim-cr_wiki_thoma_03.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[921]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/12/gauck_joachim-cr_wiki_thoma_03-300x225.jpg" alt="Der ehemalige Bundesbeauftragte f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Joachim Gauck. Foto: Wikipedia/Thoma" title="Der ehemalige Bundesbeauftragte f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Joachim Gauck. Foto: Wikipedia/Thoma" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-922" /></a><p class="wp-caption-text">Der ehemalige Bundesbeauftragte f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Joachim Gauck. Foto: Wikipedia/Thoma</p></div><strong>Die Kirchen sind ihrem Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit nicht ausreichend gerecht geworden. Dieser Ansicht ist der ehemalige Bundesbeauftragte f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Pfarrer Joachim Gauck (Rostock).<br />
</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Wie er in einem Interview mit dem Deutschen Pfarrerblatt (Kernen) sagte, ist f&#252;r manche Gremien in der Kirche „Imagepflege“ verlockender als innere Einkehr und die R&#252;ckbesinnung auf theologische Grunds&#228;tze. Dabei sollte Imagepflege nicht das Programm der Kirchen sein. „Ich m&#246;chte, dass meine Kirche als letzte davon abgeht, dass es ein menschenw&#252;rdiger und zum Menschen passender Weg ist, zu bereuen und eine S&#252;nde eine S&#252;nde zu nennen, einen Fehler einen Fehler zu nennen und darauf zu vertrauen, dass es trotzdem so etwas wie eine Rechtfertigung gibt“, erkl&#228;rte er. Aus diesem Bewusstsein heraus sollte man eigene Fehler benennen k&#246;nnen. Vers&#246;hnung ist m&#246;glich Er pers&#246;nlich halte eine Vers&#246;hnung zwischen Opfern und T&#228;tern f&#252;r m&#246;glich. „Und zwar deshalb, weil es so etwas wie Vergebung gibt. Wenn man sp&#252;rt, dass ein Mensch, der einen verraten hat, das erstens nicht leugnet, es zweitens benennt und es drittens bereut und es einem auch erkl&#228;rt“, dann erwache Vergebungsbereitschaft.</p>
<p>Gauck sprach sich dagegen aus, die Akten vorzeitig zu schlie&#223;en. Staat und Gesellschaft m&#252;ssten Bedingungen schaffen, „die eine auf Fakten gest&#252;tzte Aufarbeitung erm&#246;glichen“. Denn der Prozess der Aufarbeitung brauche Zeit. Es sei jetzt schon „deutlich zu erkennen, dass man mindestens die Zeit braucht, die man in der Diktatur gelebt hat, um sich von ihr geistig frei zu machen“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-12/kirche-sollte-suende-suende-nennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sch&#246;nbohm rechnet mit „Geist der DDR“ ab</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/schoenbohm-rechnet-mit-geist-der-ddr-ab/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/schoenbohm-rechnet-mit-geist-der-ddr-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Schönbohm]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=764</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Potsdam (idea) – Scharfe Kritik an der rot-roten Koalition im Bundesland Brandenburg hat der dortige Ex-Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm (CDU) ge&#228;u&#223;ert. &#160; Mit alten SED-Kadern k&#246;nne man keine neuen Fragen l&#246;sen, sagte er der Bild-Zeitung. Zwar geh&#246;rten Koalitionen zur Demokratie. „Aber dass bei der Linkspartei 20 Jahre nach dem Mauerfall so getan wird, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_765" class="wp-caption alignleft" style="width: 187px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/schoenbohm_joerg_4x3_01.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[764]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/schoenbohm_joerg_4x3_01.jpg" alt="Brandenburgs Ex-Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm (CDU)." title="Brandenburgs Ex-Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm (CDU)." width="177" height="133" class="size-full wp-image-765" /></a><p class="wp-caption-text">Brandenburgs Ex-Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm (CDU).</p></div><strong>Potsdam <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Scharfe Kritik an der rot-roten Koalition im Bundesland Brandenburg hat der dortige Ex-Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm (CDU) ge&#228;u&#223;ert.<br />
</strong><br />&nbsp;<br />
Mit alten SED-Kadern k&#246;nne man keine neuen Fragen l&#246;sen, sagte er der Bild-Zeitung. Zwar geh&#246;rten Koalitionen zur Demokratie. „Aber dass bei der Linkspartei 20 Jahre nach dem Mauerfall so getan wird, als handle es sich um eine ganz normale Partei, verbittert mich schon.“ Durch manche Beh&#246;rde wehe nach wie vor der „Geist der DDR“. Einen Grund f&#252;r den Wahlerfolg der Linkspartei sehe er in der im Osten verbreiteten Unkenntnis &#252;ber das Unrechtsregime der DDR. Aus dem Schulunterricht werde das Thema bewusst herausgehalten, so Sch&#246;nbohm. Viele Lehrer redeten ungern &#252;ber die DDR oder verkl&#228;rten sie, „weil sie damals systemnah waren“. Au&#223;erdem beobachte er, dass den Menschen aufgrund der Entchristlichung ein geistlicher Halt fehle, sagte der 72-j&#228;hrige Politiker.</p>
<p><strong>Stillosigkeit als Folge der Entb&#252;rgerlichung der DDR</strong></p>
<p>Sch&#246;nbohms kritisierte auch eine „verbreitete Stillosigkeit“ in den &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern – „im Umgang wie bei der Kleidung“. Diese sei Folge der Entb&#252;rgerlichung der DDR. „Millionen, eine ganze Gesellschaftsschicht, war aus dem Land gefl&#252;chtet. Sie fehlten nicht nur der Wirtschaft, sondern auch als Vorbilder.“ Politiker von SPD und „Linke“ reagierten mit heftiger Kritik an dem Ex-Innenminister. Brandenburgs SPD-Generalsekret&#228;r Klaus Ness erkl&#228;rte, Sch&#246;nbohms &#196;u&#223;erungen zeigten, dass er „seinen Ekel vor den Ostdeutschen nicht mehr verbergen“ k&#246;nne. Die Fraktionschefin der Linken im Landtag, Kerstin Kaiser, nannte Sch&#246;nbohms &#196;u&#223;erungen nicht nur instinktlos, sondern „eines Politikers unw&#252;rdig, der zehn Jahre hier regiert hat“. Der fr&#252;here Bundeswehrgeneral Sch&#246;nbohm war von 1999 bis 2009 Innenminister von Brandenburg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/schoenbohm-rechnet-mit-geist-der-ddr-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Synode nimmt Bisch&#246;fin gegen Kritik in Schutz</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/synode-nimmt-bischoefin-gegen-kritik-in-schutz/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/synode-nimmt-bischoefin-gegen-kritik-in-schutz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 08:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[EKM]]></category>
		<category><![CDATA[Junkermann]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=756</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Wittenberg (idea) – Die Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat Bisch&#246;fin Ilse Junkermann (Magdeburg) gegen Kritik in Schutz genommen. &#160; Die Kirchenleiterin hatte sich am 18. November vor der Synode in der Lutherstadt Wittenberg f&#252;r eine Vers&#246;hnung mit den einstigen Spitzeln der Staatsicherheit ausgesprochen. Die Landesbeauftragten f&#252;r Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_757" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/ekm-logo.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[756]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/ekm-logo-300x200.jpg" alt="Die Bisch&#246;fin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, hatte f&#252;r eine Vers&#246;hnung mit ehemaligen Stasi-Spitzeln pl&#228;diert." title="Die Bisch&#246;fin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, hatte f&#252;r eine Vers&#246;hnung mit ehemaligen Stasi-Spitzeln pl&#228;diert." width="300" height="200" class="size-medium wp-image-757" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bisch&#246;fin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, hatte f&#252;r eine Vers&#246;hnung mit ehemaligen Stasi-Spitzeln pl&#228;diert.</p></div><strong>Wittenberg <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Die Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat Bisch&#246;fin Ilse Junkermann (Magdeburg) gegen Kritik in Schutz genommen.<br />
</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Die Kirchenleiterin hatte sich am 18. November vor der Synode in der Lutherstadt Wittenberg f&#252;r eine Vers&#246;hnung mit den einstigen Spitzeln der Staatsicherheit ausgesprochen. Die Landesbeauftragten f&#252;r Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen reagierten mit Unverst&#228;ndnis. Die th&#252;ringische Beauftragte, Hildigund Neubert (Erfurt), sagte, viele ehemalige T&#228;ter wollten eine „pauschale Vergebung“ ohne vorherige Reue und Bu&#223;e. Wenn Kirche auf der Seite der Schwachen stehen wolle, sollte sie sich lieber daf&#252;r einsetzen, dass Opfern der DDR-Diktatur endlich zu ihrem Recht verholfen werde, etwa angemessenen Renten. Neuberts Kollege aus Sachsen-Anhalt, Gerhard Ruden (Magdeburg), sagte, f&#252;r Vers&#246;hnung brauche es einen Partner, der sich seiner Verantwortung f&#252;r die Vergangenheit stelle. Unter ehemaligen Verantwortungstr&#228;gern von SED und Staatssicherheit sei weithin das Gegenteil der Fall. Sie rechtfertigten Wahlbetrug, Mauertote und die Rechtsordnung der DDR im Nachhinein.</p>
<p><strong>Synode: Schritte der Vers&#246;hnung gehen</strong></p>
<p>In einem Beschluss der Synode, deren Tagung am 21. November zu Ende ging, hei&#223;t es: „Wir unterst&#252;tzen ausdr&#252;cklich, dass die Landesbisch&#246;fin den Gedanken der Vers&#246;hnung im Sinne der Rechtfertigung aus dem Glauben an Jesus Christus aufgenommen hat. F&#252;r den weiteren Weg unserer Gesellschaft ist es erforderlich, Kirche auch f&#252;r die anderen zu sein. Der Bericht best&#228;rkt uns, Schritte der Vers&#246;hnung zu gehen.“ </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/synode-nimmt-bischoefin-gegen-kritik-in-schutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;u&#223;erungen von Bisch&#246;fin Junkermann sorgen f&#252;r Kritik</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/aeusserungen-von-bischoefin-junkermann-sorgen-fuer-kritik/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/aeusserungen-von-bischoefin-junkermann-sorgen-fuer-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Junkermann]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Unrechtsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=752</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Wittenberg/Erfurt/Magdeburg (idea) – F&#252;r Kritik sorgen &#196;u&#223;erungen der Landesbisch&#246;fin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Magdeburg).&#160; Sie hatte sich vor der in Lutherstadt Wittenberg tagenden Synode f&#252;r eine differenzierte Aufarbeitung der Geschichte der DDR ausgesprochen. W&#246;rtlich hatte sie erkl&#228;rt: „Auch wenn viele in unserer Kirche w&#228;hrend und unter der DDR-Zeit gelitten haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_753" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/junkermann_ilse_ekm09_06.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[752]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/junkermann_ilse_ekm09_06-300x225.jpg" alt="Ilse Junkermann hat sich f&#252;r eine differenzierte Aufarbeitung der Geschichte der DDR ausgesprochen. Foto: ekm" title="Ilse Junkermann hat sich f&#252;r eine differenzierte Aufarbeitung der Geschichte der DDR ausgesprochen. Foto: ekm" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-753" /></a><p class="wp-caption-text">Ilse Junkermann hat sich f&#252;r eine differenzierte Aufarbeitung der Geschichte der DDR ausgesprochen. Foto: ekm</p></div><strong>Wittenberg/Erfurt/Magdeburg <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – F&#252;r Kritik sorgen &#196;u&#223;erungen der Landesbisch&#246;fin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Magdeburg).</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Sie hatte sich vor der in Lutherstadt Wittenberg tagenden Synode f&#252;r eine differenzierte Aufarbeitung der Geschichte der DDR ausgesprochen. W&#246;rtlich hatte sie erkl&#228;rt: „Auch wenn viele in unserer Kirche w&#228;hrend und unter der DDR-Zeit gelitten haben und sich berechtigt als Opfer verstehen, sollten wir Menschen, die dem Regime nahe standen, nicht in Schubladen sperren. Mit Menschen in Schubladen l&#228;sst sich nicht reden und nicht Gesellschaft bauen.&#8221; Eine Vers&#246;hnung mit denen, die andere einst bespitzelt und verraten haben, sei eine Aufgabe, die „noch mehr vor als hinter uns liegt“. Kritik an den &#196;u&#223;erungen &#252;bten die Beauftragten f&#252;r Stasi-Unterlagen von Th&#252;ringen und Sachsen-Anhalt, Hildigund Neubert (Erfurt) und Gerhard Ruden (Magdeburg). Wie Frau Neubert gegen&#252;ber idea sagte, h&#228;tte sich Frau Junkermann vor derartigen &#196;u&#223;erungen gr&#252;ndlicher informieren und sich in den Kreisen der Opferverb&#228;nde und der Aufarbeitung der SED-Diktatur umh&#246;ren sollen. Es sei bereits viel an Aufarbeitung geschehen. Sie sei gern bereit, die Landesbisch&#246;fin „in diese Thematik einzuf&#252;hren“. Neubert kritisierte, dass viele ehemalige T&#228;ter eine „pauschale Vergebung“ wollten ohne vorherige Bu&#223;e und Reue. „Doch das ist eine Art der Differenzierung, die wir Christen und auch aus biblischer Sicht nicht leisten k&#246;nnen.“ Wenn Kirche auf der Seite der Schwachen stehen wolle, sollte sie sich lieber daf&#252;r einsetzen, dass Opfern der DDR-Diktatur endlich zu ihrem Recht verholfen werde – etwa angemessenen Renten.</p>
<p><strong>Stasi-Landesbeauftragter: Es braucht Partner, die sich ihrer Verantwortung stellen</strong></p>
<p>Ihr Kollege aus Sachsen-Anhalt, Gerhard Ruden, hatte sich gegen&#252;ber MDR1 Radio Sachsen-Anhalt ebenfalls kritisch zu den Aussagen der Landesbisch&#246;fin ge&#228;u&#223;ert. „Die meisten der Verantwortlichen aus SED und MfS ducken sich doch ab und geben sich nicht zu erkennen&#8221;, sagte er. Er verstehe nicht, warum die Landesbisch&#246;fin diese Initiative ergriffen habe, so Ruden. F&#252;r Vers&#246;hnung brauche es einen Partner, der sich seiner Verantwortung f&#252;r die Vergangenheit stelle. Weithin sei unter ehemaligen Verantwortungstr&#228;gern aber das Gegenteil der Fall. Sie rechtfertigten Wahlbetrug, Mauertote und die Rechtsordnung der DDR im Nachhinein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/aeusserungen-von-bischoefin-junkermann-sorgen-fuer-kritik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>S&#228;chsischer Bischof: Herbst 1989 war keine „Wende“</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/saechsischer-bischof-herbst-1989-war-keine-wende/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/saechsischer-bischof-herbst-1989-war-keine-wende/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Friedliche Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Bohl]]></category>
		<category><![CDATA[Landesbischof]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Wende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=730</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Dresden (idea) – Die Ereignisse des Herbstes 1989 in der DDR waren keine „Wende“, sondern ein „friedliche Revolution“. Das hat der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl (Dresden), in seinem Bericht vor der Synode am 15. November in Dresden betont.&#160; Der Begriff „Wende“ bezeichne urspr&#252;nglich den Versuch der SED, die Deutungshoheit &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_731" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/bohl_jochen_4x3_b_16.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[730]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/bohl_jochen_4x3_b_16-300x225.jpg" alt="Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl." title="Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl." width="300" height="225" class="size-medium wp-image-731" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl.</p></div><strong>Dresden <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Die Ereignisse des Herbstes 1989 in der DDR waren keine „Wende“, sondern ein „friedliche Revolution“. Das hat der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl (Dresden), in seinem Bericht vor der Synode am 15. November in Dresden betont.</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Der Begriff „Wende“ bezeichne urspr&#252;nglich den Versuch der SED, die Deutungshoheit &#252;ber das Geschehen nicht zu verlieren. „Sie wollten die Politik der Staatspartei unter dem gro&#223;en Druck der Demonstrationen anpassen, ohne die Macht aus den H&#228;nden zu geben“, erkl&#228;rte Bohl. Die Bezeichnung „friedliche Revolution“ hingegen sei historisch korrekt und treffe den Kern. Gleiches gelte f&#252;r die Formulierung „protestantische Revolution“, denn sei zu einem guten Teil von Protestanten gemacht worden. Zumindest in Sachsen sei „eine atheistische F&#252;hrungsschicht von einer christlich gepr&#228;gten ersetzt“ worden.</p>
<p><strong>20. Jahrhundert hat Kirche am nachhaltigsten ver&#228;ndert</strong></p>
<p>Mit Blick auf die Landeskirche erkl&#228;rte Bohl, dass sie das 20. Jahrhundert st&#228;rker ver&#228;ndert habe als irgendeine andere Zeit seit der Reformation. H&#228;tten bis 1918 gleichsam alle B&#252;rger Sachsens zur Kirche geh&#246;rt, waren es 1933 nur noch 87 Prozent und 1949 noch 81 Prozent. In der jungen DDR habe dann ein regelrechter Auszug eingesetzt. Sp&#228;testens nach 1969 sei es zu massiven Austrittsbewegungen gekommen. „Man wird sagen m&#252;ssen, dass der sozialistische Staat die ihm gegen die Kirche zur Verf&#252;gung stehenden Machtmittel mit gr&#246;&#223;erer Entschlossenheit einsetzte als die Nazis dies zuvor getan hatten“, so Bohl. Gegen Ende der DDR habe noch etwa ein Drittel der Bev&#246;lkerung zur Kirche geh&#246;rt. Gegenw&#228;rtig seien etwa 21 Prozent der Sachsen Mitglied der Landeskirche. „Damit sind wir nach wie vor die gr&#246;&#223;te organisierte Bev&#246;lkerungsgruppe“, so Bohl. Allerdings k&#246;nne das nicht den Schmerz heilen, dass innerhalb von drei Generationen vier F&#252;nftel der Gemeindeglieder verloren gegangen seien.</p>
<p><strong>Mission ist gr&#246;&#223;te Herausforderung</strong></p>
<p>Die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Landeskirche sei daher nach wie vor die missionarische. Es sei gut, wenn in Kirchench&#246;ren auch Nichtchristen s&#228;ngen, dass am Religionsunterricht Ungetaufte teiln&#228;hmen und sich Kinderg&#228;rten in Tr&#228;gerschaft von Kirche und Diakonie bef&#228;nden. Dringenden Handlungsbedarf sehe er bei der F&#228;higkeit, &#252;ber den eigenen Glauben zu sprechen, so Bohl. An M&#246;glichkeiten, mit anderen dar&#252;ber ins Gespr&#228;ch zu kommen, mangele es nicht. Allerdings falle das vielen Christen nicht leicht. Bohl: „Den Anfang m&#252;ssen wir bei uns machen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/saechsischer-bischof-herbst-1989-war-keine-wende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Da haben Engel den L&#246;wen die Rachen verschlossen“</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/da-haben-engel-den-loewen-die-rachen-verschlossen/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/da-haben-engel-den-loewen-die-rachen-verschlossen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Friedliche Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen das Vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Johannes Berthold]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Dick]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Verklärung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=713</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Glauchau (idea) – Gegen eine Verkl&#228;rung der DDR-Vergangenheit haben sich Referenten einer Festveranstaltung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) anl&#228;sslich der friedlichen Revolution in der DDR vor 20 Jahren ausgesprochen.&#160; Das Treffen am 8. November im s&#228;chsischen Glauchau stand unter dem Motto „Gegen das Vergessen“. Wie der Vorsitzende des Landesverbands Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_714" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/glauchhau_20jahre_gruppec2a5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[713]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/glauchhau_20jahre_gruppec2a5-300x200.jpg" alt="idea-Leiter Helmut Matthies (3.v.l.) moderiert das Podiumsgespr&#228;ch mit Dr. Fritz H&#228;hle, Birgit Schlicke, Eberhard Hei&#223;e, Dr. Theo Lehmann und Frank Richter (v.l.n.r.) Fotos: idea/Rainer K&#252;chler" title="idea-Leiter Helmut Matthies (3.v.l.) moderiert das Podiumsgespr&#228;ch mit Dr. Fritz H&#228;hle, Birgit Schlicke, Eberhard Hei&#223;e, Dr. Theo Lehmann und Frank Richter (v.l.n.r.) Fotos: idea/Rainer K&#252;chler" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-714" /></a><p class="wp-caption-text">idea-Leiter Helmut Matthies (3.v.l.) moderiert das Podiumsgespr&#228;ch mit Dr. Fritz H&#228;hle, Birgit Schlicke, Eberhard Hei&#223;e, Dr. Theo Lehmann und Frank Richter (v.l.n.r.) Fotos: idea/Rainer K&#252;chler</p></div><strong>Glauchau <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Gegen eine Verkl&#228;rung der DDR-Vergangenheit haben sich Referenten einer Festveranstaltung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) anl&#228;sslich der friedlichen Revolution in der DDR vor 20 Jahren ausgesprochen.</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Das Treffen am 8. November im s&#228;chsischen Glauchau stand unter dem Motto „Gegen das Vergessen“. Wie der Vorsitzende des Landesverbands Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Prof. Johannes Berthold (Moritzburg), sagte, sei die DDR nie anders legitimiert gewesen als „durch Unrecht und Gewalt“. Habe die Gestapo einst 15.000 Angeh&#246;rige auf der Gehaltsliste gehabt, seien es bei der Stasi am Ende der DDR mehr als 90.000 gewesen. Dass dieser Staat irgendwann an sich selbst zugrunde gehen musste, sei klar gewesen, so Berthold. Das eigentliche Wunder aber sei, dass dies 1989 ohne Gewalt und Blutvergie&#223;en <div id="attachment_715" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/p_berthold_johannes_ibc2a5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[713]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/p_berthold_johannes_ibc2a5-300x200.jpg" alt="Prof. Johannes Berthold, Vorsitzender des S&#228;chsischen Gemeinschaftsverbandes" title="Prof. Johannes Berthold, Vorsitzender des S&#228;chsischen Gemeinschaftsverbandes" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-715" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Johannes Berthold, Vorsitzender des S&#228;chsischen Gemeinschaftsverbandes</p></div>geschehen sei: „Da haben Engel den L&#246;wen die Rachen verschlossen.“ Dieses Ereignis d&#252;rfe nicht in Vergessenheit geraten. Selbst wenn die DDR irgendwann zu „einer Fu&#223;note der Geschichte“ geworden werde, m&#252;sse die Erfahrung der friedlichen Revolution bleiben, sagte Berthold vor den 680 Besuchern. „Es war unser Sieg &#252;ber die Streitwagen des Pharao, unsere Befreiung aus dem Sklavenhaus &#196;gyptens, unser Durchzug durchs Schilfmeer.“</p>
<p><strong>Wunder k&#246;nnen verwelken</strong></p>
<p>Allerdings habe Gl&#252;ck ein rasches Verfallsdatum, und Wunder k&#246;nnten welken, mahnte der Theologe. F&#252;r viele habe nach 1989 ein schmerzhafter Prozess begonnen, der sie „trotz des Mannas aus dem Westen“ und der bis heute 1,3 Billionen Euro Transferleistungen vielfach an den biblischen Durchzug durch die W&#252;ste erinnere. Nicht wenige sehnten sich nach den vermeintlich „guten alten Zeiten“ in der DDR zur&#252;ck. Das sei psychologisch verst&#228;ndlich, sagte Berthold und verwies auf die Sehnsucht Israels nach den Fleischt&#246;pfen &#196;gyptens. Eine Ostalgie sei jedoch gef&#228;hrlich, weil sie Menschen in die Arme derer treibe, die Hoffnungen auf „neue sozialistische Experimente“ n&#228;hrten. „Wer heute neu von ihnen tr&#228;umt, sollte sich fragen, warum Rezepte von vorgestern, die schon gestern unwirksam waren, ausgerechnet morgen wirken sollten.“</p>
<p><strong>Besitzstandswahrung unantastbar?</strong></p>
<p>Zugleich warnte Berthold vor den Gefahren des Kapitalismus. „Mir scheint, nicht nur der Kommunismus, auch das westliche Lebensmodell n&#228;hrt sich von einem heimlichen Messianismus“, erkl&#228;rte er. Sanft locke es die Menschen ins verlorene Paradies zur&#252;ck, verspreche nicht nur L&#246;sungen, sondern Erl&#246;sung – „damals von der Politik, heute von der Wirtschaft“. Angesichts der gegenw&#228;rtigen Wirtschaftskrise sei es Zeit f&#252;r eine Wende. Momentan lebe Deutschland auf Kosten der Armen und auf Kosten „unserer Kinder, &#252;ber die die Schuldenberge fallen werden“. W&#228;hrend es im Grundgesetz hei&#223;e „Die W&#252;rde des Menschen ist unantastbar“, lebten viele nach dem Motto „Die Besitzstandswahrung ist unantastbar“, kritisierte Berthold.</p>
<p><strong>Christen sind f&#252;r linke Gewalt seltsam blind</strong></p>
<p>Der Evangelist Rainer Dick (N&#252;rnberg), rief Christen dazu auf, einer Verharmlosung und Verkl&#228;rung der „Diktatur des Proletariats“ entschieden zu widersprechen. Zwar solle es Christen nicht um eine sp&#228;te Aufrechnung von Unrecht gehen, „denn Gottes Sache ist Vergeben“. Doch d&#252;rfe man nicht &#252;bersehen werden, dass die alte Ideologie derzeit wieder <div id="attachment_716" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/p_dick_rainer_ibc2a5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[713]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/11/p_dick_rainer_ibc2a5-300x200.jpg" alt="Evangelist und Buchautor Rainer Dick" title="Evangelist und Buchautor Rainer Dick" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-716" /></a><p class="wp-caption-text">Evangelist und Buchautor Rainer Dick</p></div>hoff&#228;hig gemacht werde. Dick, der seit 2008 im Ruhestand lebt, war seit 1996 Landessekret&#228;r f&#252;r Evangelisation, Erwachsenenbildung und junge Familien im CVJM-Landesverband Bayern. Zuvor war er 25 Jahre beim s&#228;chsischen Jungm&#228;nnerwerk t&#228;tig. Unter Christen beobachte er ein gro&#223;es Defizit, was linke Gewalt angehe. Dick: „Sie sind daf&#252;r seltsam blind.“ Es sei merkw&#252;rdig, dass den Linken immer positive Motive unterstellt w&#252;rden, so Dick. „Nirgendwo auf der Welt hat der Sozialismus f&#252;r die V&#246;lker Gutes und Heilsames gebracht.“ 90 Millionen Tote in aller Welt habe es unter der Herrschaft des Kommunismus, dessen „reinste Form der Stalinismus war“. Es sei verkehrt zu behaupten, der Sozialismus sei eine gute Sache gewesen, die nur schlecht umgesetzt wurde. „Dieser Satz ist ein Mythos, der nicht dadurch wahrhaftiger wird, indem man ihn st&#228;ndig wiederholt.“<br />&nbsp;</p>
<p><strong>Undankbarkeit kennzeichnet ein Leben ohne Gott</strong></p>
<p>Gerade Christen sollten dankbar f&#252;r die Ereignisse von 1989 sein: „Wann hat es das schon jemals in der Geschichte gegeben, dass eine betonierte Diktatur unblutig hinweggefegt wurde?“ Bei allen gegenw&#228;rtigen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit oder Ungerechtigkeit d&#252;rfe nicht vergessen werden, was mit der Wiedervereinigung im Osten gewonnen wurde &#8211; Wahl-, Presse-, Versammlungs-, Reise- und Meinungsfreiheit. Das Lebensmotto von Christen laute: „Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat.“ Auch Undankbarkeit sei Kennzeichen eines Lebens ohne Gott.</p>
<p><strong>Fortsetzung zum Podiumsgespr&#228;ch folgt!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-11/da-haben-engel-den-loewen-die-rachen-verschlossen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegen das Vergessen &#8211; 20 Jahre Friedliche Revolution</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/gegen-das-vergessen-20-jahre-friedliche-revolution/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/gegen-das-vergessen-20-jahre-friedliche-revolution/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 19:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Berthold]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Dick]]></category>
		<category><![CDATA[Friedliche Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Glauchau]]></category>
		<category><![CDATA[Hähle]]></category>
		<category><![CDATA[Heiße]]></category>
		<category><![CDATA[Lehmann]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsenlandhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Schlicke]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=668</guid>
		<description><![CDATA[Herzliche Einladung in die Sachsenlandhalle Glauchau 8. November 2009 13.30 bis 17.30 Uhr (mit Kaffeepause) Bitte anmelden per Email: thomas.schneider@idea.de Flyer Veranstalter: idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur Eintritt frei, Spende erbeten. Es wirken u.a. mit: Prof. Johannes Berthold, Vorsitzender des S&#228;chsischen Gemeinschaftsverbandes; Dr. Theo Lehmann, Pfarrer, Evangelist, Buchautor; Frank Richter, Chef der Landeszentrale f&#252;r Politische Bildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/10/gegen-das-vergessen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[668]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/10/gegen-das-vergessen-225x300.jpg" alt="gegen-das-vergessen" title="gegen-das-vergessen" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-670" /></a><strong>Herzliche Einladung in die Sachsenlandhalle Glauchau<br />
8. November 2009<br />
13.30 bis 17.30 Uhr (mit Kaffeepause)<br />
Bitte anmelden per Email: thomas.schneider@idea.de<br />
<a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/10/gegen-das-vergessen_klein.pdf" class="lipdf">Flyer</a><br />
Veranstalter: idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur<br />
Eintritt frei, Spende erbeten.</strong></p>
<p>Es wirken u.a. mit: Prof. Johannes Berthold, Vorsitzender des S&#228;chsischen Gemeinschaftsverbandes; Dr. Theo Lehmann, Pfarrer, Evangelist, Buchautor; Frank Richter, Chef der Landeszentrale f&#252;r Politische Bildung in Sachsen; Rainer Dick, Prediger und Evangelist;<br />
Wolfgang Tost, Liedermacher; Birgit Schlicke, ehemalige Inhaftierte im Stasi-Gef&#228;ngnis Hoheneck; Eberhard Hei&#223;e, ehem. DDR-Jugendwart, Buchautor; Dr. Fritz H&#228;hle, Mitglied des S&#228;chsischen Landtages, Buchautor</p>
<p>Immer wieder werden in Deutschland Stimmen laut, die den Unrechtsstaat DDR vergessen machen wollen. Bis heute stehen ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter im Staatsdienst. Eine umfassende Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit steht immer noch aus. </p>
<p>Am 9. November j&#228;hrt sich zum 20. Mal der Fall der Berliner Mauer. Mit Kerzen in der Hand erk&#228;mpften hunderttausende Menschen, darunter viele Christen, die Wiedervereinigung Deutschlands. </p>
<p>Am 4. Oktober 1989 (!) erschien idea-Spektrum mit dem Titel „Wiedervereinigung – was sonst?“. Es hagelte Kritik aus Kirche und Gesellschaft.</p>
<p>Mit der Veranstaltung am 8. November wollen wir uns an das Geschehen vor 20 Jahren erinnern. F&#252;r Christen ist Gott der Herr der Geschichte. Ihm wollen wir danken und die Ehre geben. Aber wir wollen auch Menschen zu Wort kommen lassen, die Zeitzeugen der DDR-Geschichte sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/gegen-das-vergessen-20-jahre-friedliche-revolution/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Scheidender EKD-Ratsvorsitzender sorgt sich um SPD</title>
		<link>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/scheidender-ekd-ratsvorsitzender-sorgt-sich-um-spd/</link>
		<comments>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/scheidender-ekd-ratsvorsitzender-sorgt-sich-um-spd/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 18:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>
		<category><![CDATA[Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Volkspartei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schneider-breitenbrunn.de/?p=666</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Frankfurt am Main (idea) – Vor einem Bedeutungsverlust der Volksparteien hat der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), gewarnt. „Was sich mit der SPD abspielt, ist ein gro&#223;es Ungl&#252;ck. &#160; Dar&#252;ber kann niemand froh sein“, sagte der 67-J&#228;hrige in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP (Frankfurt am Main). Die Demokratie sei auf stabile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_667" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/10/huber_pk_synode08_tk_10.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[666]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/wp-content/uploads/2009/10/huber_pk_synode08_tk_10-300x225.jpg" alt="Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber. Foto: idea/Kretschel" title="Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber. Foto: idea/Kretschel" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-667" /></a><p class="wp-caption-text">Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber. Foto: idea/Kretschel</p></div><strong>Frankfurt am Main <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Vor einem Bedeutungsverlust der Volksparteien hat der scheidende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), gewarnt. „Was sich mit der SPD abspielt, ist ein gro&#223;es Ungl&#252;ck.<br />
</strong><br />&nbsp;</p>
<p>Dar&#252;ber kann niemand froh sein“, sagte der 67-J&#228;hrige in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP (Frankfurt am Main). Die Demokratie sei auf stabile Volksparteien angewiesen, die unterschiedliche Gruppen von Menschen unter einem politischen Dach zusammenf&#252;hrten. Bevor Huber 1994 berlin-brandenburgischer Bischof wurde, hatte er erwogen, sich als SPD-Kandidat um ein Bundestagsmandat zu bewerben. Kritik &#252;bte Huber an der Partei „Die Linke“. Er glaubt nicht, dass sie bessere Antworten auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit hat als die SPD. Die Linkspartei dr&#252;cke die Kritik an dem, „was viele Menschen belastet, populistischer aus“, als es andere Parteien zu tun bereit seien. Huber wirft der Linken auch eine mangelhafte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit vor: „Die Linkspartei hat die Unterdr&#252;ckung und Verfolgung von Christen unter der Herrschaft der SED, ihrer Vorg&#228;ngerpartei also, bisher nicht angemessen aufgearbeitet.“ Huber ist seit 2003 EKD-Ratsvorsitzender. Am 28. Oktober soll in Ulm ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gew&#228;hlt werden.  Zu den 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland geh&#246;ren 24,8 Millionen Mitglieder. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schneider-breitenbrunn.de/2009-10/scheidender-ekd-ratsvorsitzender-sorgt-sich-um-spd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
